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Norwegen verurteilt pädophilen Psychologen, der Gutachter für Kindesentzug war

Norwegen verurteilt pädophilen Psychologen, der Gutachter für Kindesentzug war
Kinder mit der norwegischen Flagge, Oslo, Norwegen, 2. Februar 2018.
Norwegen gilt als kinderfreundliches Land, aber möglicherweise zu oft entreißt der Staat Erziehungsberechtigten ihre Kinder. Ein Experte für das Wohl des Kindes wurde wegen Downloads von Bildern und Videos verurteilt, in denen Kinder sexuell missbraucht wurden.

Norwegische Eltern kritisieren ihren Staat, zu schnell Kinder zu entziehen und diese in die Obhut des Staates zu geben. Familien würden so unwiederbringlich zerstört. Unter den Psychologen, die gegen Eltern Gutachten zu erstellen hatten, war auch ein Pädophiler. Jetzt wurde dieser "Psychologe im Auftrag von Kindeswohl" zu 22 Monaten Haft verurteilt, wegen Download und Besitz von 200.000 Bildern und mehr als 12.000 Videos. In diesem Bestand beim Gutachter wurden Kinder sexuell dargestellt oder missbraucht. Schon 2015 erhielten die Behörden Hinweise auf die Vergehen. Es dauerte jedoch bis 2017, dass sie dem Fall nachgingen und den Mann verhafteten. Er zeigte sich geständig, dies bereits seit 20 Jahren betrieben zu haben. 

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Die Richterin Nini Ring über den Verurteilten: 

Der Angeklagte hat eine Ausnahme bei den schwerwiegendsten Materialien gemacht, von denen er behauptet, diese nicht bewusst heruntergeladen zu haben. Der Gerichtshof stellt jedoch fest, dass der Angeklagte seine eigenen Handlungen in gewissem Maße trivilalisiert. (...) Vor Gericht hat er erklärt, er würde Kindern nicht schaden, da er nicht an der Aufnahme (der Bilder) beteiligt war.

Die mittelbar durch seine Gutachten gestraften Eltern kritisieren, dass der Lizenzentzug nicht ausreichend ist. All seine Entscheidungen müssten erneut geprüft werden. Cecilie, eine Mutter, der ihr Kind entzogen wurde: 

Wenn er dem Richter gesagt hätte, dass er über Jahre Kinderpornographie herunterlud, wäre er sicher nicht zum Experten ernannt worden. 

Die norwegische Agentur zum Schutz von Kindern weist solche Kritik zurück. Der Verurteilte sei ja lediglich nur einer von zwei Experten gewesen, die über ihren Fall entschieden hätten. 

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