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Schwedische Presse: Russische Militärübungen in der Ostsee sind Vorbereitung auf Krieg und Invasion

Schwedische Presse: Russische Militärübungen in der Ostsee sind Vorbereitung auf Krieg und Invasion
Russische Kriegsschiffe patrouillieren im Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs nahe Juschno-Sachalinsk, Russland, 2. September 2015.
Russland hält zurzeit Militärübungen in der Ostsee ab. Die Regierungen Schwedens und Lettlands wurden vorab informiert. Das Manöver verstößt nicht gegen internationales Recht. Schwedens Presse aber verkauft sie als Bedrohung und Kriegsvorbereitungen.

"Hier übt Russland den Krieg in der Ostsee", titelt die schwedische Zeitung Expressen und hyperventiliert:

Propagandafilme zeigen, wie russische Kampfschiffe am Mittwoch in der Ostsee Krieg führen - eine Übung, vor der die schwedische Luft- und Seeverkehrsbehörde warnt. 

Die Zeitung weist zudem auf die Reaktion aus dem NATO-Mitgliedsland Lettland hin. Die lettische Regierung berief den russischen Militärattaché ins Außenministerium. Maris Kucinskis, der lettische Premierminister, bezeichnete die Übung als eine "Demonstration der Stärke". Lettland schloss Teile seines Luftraums und schränkte den Schiffsverkehr ein. Schweden entschied letztlich, sich nicht an die russische Botschaft zu wenden.  

Symbolbild: Notausgang des Bundesbank-Bunkers, Cochem, Deutschland, 18. März 2016.

Landungsschiff "Iwan Gren" erstmals getestet

Die schwedische Tageszeitung SVD titelt: "Russische Raketentests nähern sich Karlskrona - Flug umgelenkt". Die Tests fänden nur 24 Kilometer von der schwedischen Seegrenze entfernt statt. Laut dem Sverigesradio ist es Moskaus Ziel hinter den Übungen, Aufmerksamkeit zu erlangen. 

Die dreitägige Militärübung der russischen Streitkräfte wird noch bis Freitag andauern. Geübt wird die Reaktion auf einen feindlichen Angriff auf See. Unterstützung erhalten die acht teilnehmenden Kriegsschiffe aus der Luft. Das Übungsgebiet liegt wenige Meilen von Karlskrona entfernt in internationalen Gewässern. Im Rahmen der Militärübung wurde auch ein neues Landungsschiff mit dem Namen "Iwan Gren" getestet. Dieses ist in der Lage, 13 Panzer oder außerdem 40 Kampfflugzeuge zu transportieren. Expressen weist darauf hin, dass sich der benutzte Luftraum innerhalb der schwedischen Flugverkehrskontrollzone befände. Grund genug für die Zivilluftfahrtbehörde, eine Warnung an den Luftverkehr zu richten: 

Gefahrengebiet Russland 1 durch Raketentests im südlichen Teil der Ostsee. 

Lettland nennt die Übung "provokativ"

Der schwedische Schiffsverkehr sei beeinträchtigt worden und Fähren müssten sich neue Routen suchen, um "nicht unter Beschuss zu geraten", so Expressen. Lettland kam nach Prüfung zu dem Ergebnis, dass die Übung zwar rechtmäßig ist, bezeichnete diese aber als "provokativ". Raimonds Graube, ehemaliger Oberbefehlshaber der lettischen Streitkräfte, wertet die Militärübung als eine Antwort auf die diplomatische Krise wegen Skripal. 

Expressen untermalte seinen Bericht zu den Militärübungen mit Bildern aus einem Film des russischen Militärs, welchen die Zeitung als "Propagandafilm" bezeichnet:  

 Der schwedische Verteidigungsminister Peter Hultqvist: 

Wir fragen uns, warum das gerade hier stattfindet. 

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte in Ottawa, dass man die russische Übung sehr genau verfolge. Die Bereitschaft der NATO-Streitkräfte werde erhöht, so Stoltenberg bei einem Treffen mit dem kanadischen Regierungschef Justin Trudeau. 

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