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Russischer UN-Beauftragter: Anschuldigungen gegen Russland wegen Nervengasangriffs "inakzeptabel"

Russischer UN-Beauftragter: Anschuldigungen gegen Russland wegen Nervengasangriffs "inakzeptabel"
Während einer Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen (UNSC) über die Vergiftung des russischen Geheimagenten Sergej Skripal, der zum britischen Doppelagenten wurde, nannte der russische Botschafter Wassili Nebensja die Behauptungen des Vereinigten Königreichs, dass Moskau verantwortlich sei, "völlig inakzeptabel" und verlangte, dass es materielle Beweise geben müsse.

Nebensja sagte, das Nervenmittel, das Skripal vergiftet hat, könne aus Großbritannien kommen. Er forderte die UN auf, der Öffentlichkeit den Inhalt des Treffens zugänglich zu machen.

Der russische UN-Botschafter äußerte die Vermutung, Großbritannien habe diesen Fall vor die UN gebracht, anstatt sich an ein relevantes internationales Gremium in Den Haag zu wenden, da es eine professionelle Untersuchung fürchte. Die meisten Ansprüche Großbritanniens seien in einer ungewissen Form wie beispielsweise "höchstwahrscheinlich" gehalten, kritisierte Nebensja.

"Wir hatten 24 Stunden Zeit, um ein Verbrechen zu gestehen", sagte er. "Wir sprechen nicht die Sprache der Ultimaten."

Der 66-jährige Sergej Skripal wurde am 4. März in Salisbury, England, zusammen mit seiner Tochter Julia vergiftet. Das Vereinigte Königreich behauptete, sie seien mit dem Nervengas Nowitschok vergiftet worden, das erstmals in den 1970er-Jahren in der Sowjetunion synthetisiert wurde.

Die britische Premierministerin beschuldigte Russland offiziell, Skripal am 12. März vergiftet zu haben, und drohte mit einer Reihe von Strafmaßnahmen, darunter die Ausweisung von 23 russischen Diplomaten am 14. März. Moskau hat die Schuld an der Vergiftung bestritten und angeboten, bei der Untersuchung zu helfen.

Während des Treffens des UN-Sicherheitsrates hat US-Botschafterin Nikki Haley die britischen Vorwürfe wiederholt. "Die Vereinigten Staaten glauben, dass Russland für den Angriff auf zwei Personen im Vereinigten Königreich verantwortlich ist, bei dem ein militärisches Nervengas benutzt wurde", sagte Haley.

"Die Glaubwürdigkeit dieses Rates wird nicht überleben, wenn wir Russland nicht zur Rechenschaft ziehen", fügte sie hinzu.

Der französische Gesandte François Delattre sagte, Paris habe "volles Vertrauen" in die Ermittlungen des Vereinigten Königreichs. "Ich möchte dem Vereinigten Königreich meine volle Unterstützung und die volle Solidarität Frankreichs zum Ausdruck bringen", sagte Delattre. "Wir haben volles Vertrauen in die britischen Ermittlungen, schnell Klarheit über die genauen Umstände für diesen Einsatz der chemischen Waffe zu schaffen."

Sergej Skripal wurde 2004 von den russischen Behörden entlarvt und verhaftet. Er verbrachte sechs Jahre im Gefängnis, bevor er 2010 im Rahmen eines Spionageaustauschs an das Vereinigte Königreich ausgeliefert wurde. Die 33-jährige Julia ist aus Moskau und hatte ihren Vater in England besucht. Beide befinden sich in einem kritischen Zustand.

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