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Nobelpreisträgerin Alexijewitsch ins weißrussische Untersuchungskomitee vorgeladen

Nobelpreisträgerin Alexijewitsch ins weißrussische Untersuchungskomitee vorgeladen
Swetlana Alexijewitsch (Mitte) in der Nähe des Gebäudes des Untersuchungskomitees in Minsk. Sie wurde als Zeugin im Strafverfahren zur versuchten Ergreifung der Staatsmacht im Land vorgeladen.
Die weißrussische Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch wurde für Mittwoch zu einer Anhörung beim weißrussischen Untersuchungskomitee vorgeladen. Sie soll als Zeugin im Verfahren zum Versuch der Ergreifung der Staatsmacht im Land aussagen.

Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch sprach am Mittwoch beim weißrussischen Untersuchungskomitee vor. Einem Korrespondenten der Nachrichtenagentur TASS zufolge wurde sie zu einer Befragung im Zusammenhang mit einem Fall vorgeladen, in dem es um Aufrufe zur Ergreifung der Staatsmacht im Land ging. Der Ermittlung sei eröffnet worden, nachdem die Opposition einen sogenannten Koordinierungsrat gegründet hatte.

Teilnehmer an einer Demo zu Unterstützung des Präsidenten Alexander Lukaschenko am Unabhängigkeitsboulevard in Minsk am 16. August

Alexijewitsch erschien in Begleitung der Mitglieder des sogenannten Koordinierungsrates Pawel Latuschko, Maxim Snak und Maria Kolesnikowa.

Die Schriftstellerin sagte gegenüber Journalisten, sie sei sich keiner Schuld bewusst. Sie dankte den Journalisten für die Unterstützung und erklärte:

Ich gehe dorthin und bin absolut ruhig, ich fühle keine Schuld. Ich bin der Meinung, dass wir alles legal gemacht haben. Das Ziel des Koordinierungsrates ist es, die Gesellschaft zu vereinen, um zu helfen, die politische Krise zu überwinden. Von einem Staatsstreich ist keine Rede. Wir sind Zeugen der Schaffung einer weißrussischen Nation.

Wir bieten einen friedlichen Weg an. Dies ist, was die heutige Zeit verlangt, in der das menschliche Leben wertvoll ist und die Menschen ihr Leben schätzen. Das, was wir in den ersten drei Tagen gesehen haben, gehört der Vergangenheit an. Wir müssen miteinander reden.

Die Opposition in Weißrussland sei nicht stark genug, um die politischen Auseinandersetzungen mit den Behörden ohne Hilfe von außen zu lösen, so Alexijewitsch. Sie betonte:

Wir, unser Rat, werden mit dieser Situation nicht fertig. Unsere Zivilgesellschaft ist zwar stark, aber leider nicht stark genug. Und deshalb brauchen wir ausländische Hilfe, vielleicht auch die Russlands, wenn es uns gelingt, sein Interesse zu wecken.

Mein Ideal wäre eine Person, die in der einen Hand eine grün-rote Fahne und in der anderen Hand eine weiß-rot-weiße Fahne trägt.

Mitglieder des Koordinierungsrates der Opposition, die zusammen mit der Schriftstellerin zur Anhörung mitkamen, mussten vor dem Gebäude des Untersuchungsausschusses auf sie warten.

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