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Vor Öl-Crash und 'Preiskrieg': Saudi Aramco verzeichnet für 2019 Gewinnrückgang von 21 Prozent

Vor Öl-Crash und 'Preiskrieg': Saudi Aramco verzeichnet für 2019 Gewinnrückgang von 21 Prozent
Eine Woche nach dem medial verbreiteten sogenannten Ölpreiskrieg zwischen Moskau und Riad meldet der saudische Ölgigant Saudi Aramco einen starken Gewinnrückgang für das Jahr 2019. Die Zahlen liegen weit unter den Erwartungen des Unternehmens.

Ein von Aramco veröffentlichter Bericht zeigt, dass der Nettogewinn des Unternehmens für das Gesamtjahr 2019 rund 88 Milliarden US-Dollar betrug. Dies entspricht einem Rückgang von fast 21 Prozent gegenüber 111,1 Milliarden US-Dollar im Jahr zuvor. Die Zahl liegt deutlich unter den Erwartungen der Analysten. Diese hatten prognostiziert, dass der Ölkonzern rund 92,6 Milliarden US-Dollar verdienen würde.

Der russische Präsident Wladimir Putin mit dem saudi-arabischen König Salman während einer Begrüßungszeremonie in Riad

Das Unternehmen selbst erklärte die Verluste mit "niedrigeren Rohölpreisen und Produktionsvolumina, die mit sinkenden Raffinerie- und Chemiemargen sowie einer Wertminderung von 1,6 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit der Sadara Chemical Company verbunden sind".

Diese Situation hinderte Aramco jedoch nicht daran, seine Position als das profitabelste Unternehmen zu behalten. Das Unternehmen übertrifft noch immer andere Firmen, einschließlich der westlichen Giganten wie Exxon Mobil oder Apple. Dennoch könnte die Nachricht dem Vorstand des Unternehmens nicht gefallen, da seine Aktien drei Monate nach dem Börsengang (IPO) die zweite Woche in Folge weiter fallen.

In der vergangenen Woche fielen die Aktien von Aramco unter den Emissionspreis von 32 Riyal (8,53 US-Dollar) auf 30 Riyal (7,99 US-Dollar). Am vergangenen Sonntag fielen die Aktien weiter auf 28,9 Riyal (7,70 US-Dollar).

Die Ölpreise fielen vergangenen Montag um fast 30 Prozent, nachdem die Nachricht über die Meinungsverschiedenheiten zwischen Russland und den Mitgliedern der OPEC über die Zukunft ihres aktuellen Abkommens bekannt wurde. Die Auseinandersetzung wurde von einigen sogar als Ölpreiskrieg zwischen Moskau und Riad bezeichnet, obwohl keine der beiden Seiten die Situation tatsächlich als solche bezeichnete.

Auf diese Nachricht folgten schnell Berichte über die Pläne Saudi-Arabiens, seine Öllieferungen nach Europa mit massiven Preisnachlässen zu verdreifachen. Dies könnte die Gefahr weiterer Einbrüche beim Ölpreis mit sich bringen.

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