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Dschihadisten versuchen mit Terroranschlägen, syrische Idlib-Offensive zu stoppen

Dschihadisten versuchen mit Terroranschlägen, syrische Idlib-Offensive zu stoppen
Türkische Armee am 1. Februar in der von HTS-Dschihadisten kontrollierten Stadt Saraqib: Mit der Idlib-Offensive versucht die syrische Armee, diese strategisch wichtige Stadt zu befreien.
Die syrische Offensive in der von Dschihadisten kontrollierten Provinz Idlib bringt die dort herrschende Terrororganisation HTS offensichtlich in Bedrängnis. Um die vorpreschende syrische Armee aufzuhalten, versuchen sie mit Terroranschlägen auf Zivilisten, für Unruhe zu sorgen.

Die Offensive zur Befreiung der strategisch wichtigen Stadt Saraqib ist in vollem Gange, und beiden Seiten ist die Konsequenz daraus bewusst. Verliert die Terrororganisation Hai'at Tahrir asch-Scham (HTS) die Kontrolle über die Stadt, verliert sie nebst Ariha die wichtigste Verteidigungslinie der Stadt Idlib. Der HTS droht damit ein ähnliches Schicksal wie dem sogenannten Islamischen Staat (IS), was nicht im Sinne der westlichen Regierungen ist, die ihre schützenden Hände über die Terrororganisation halten.  

Menschen in der syrischen Provinz Idlib flüchten vor den Kämpfen im Süden in den Norden (Bild vom 30. Januar).

Da der militärische Widerstand gegen die Offensive bröckelt und die syrische Armee mit russischer Luftunterstützung einige Dörfer und die Stadt Khan Tuman in den vergangenen Tagen befreit hat, versucht es die HTS-Führung mit Terroranschlägen im Rücken der Armee. Usama al-Absi al-Wahdi, auch besser bekannt als HTS-Chef Abu Muhammad al-Dschaulani, war bei der Einsatzbesprechung der berüchtigten Eliteeinheit der Gruppierung, den sogenannten "Rotbänden", persönlich zugegen. Sie sollten am Samstag in westlichen Bezirken von Aleppo Terroranschläge verüben, um für Panik bei der Bevölkerung zu sorgen, und vor allem Einheiten der syrischen Armee binden, die ansonsten an der Idlib-Front gebraucht würden. 

In der Propaganda der Dschihadisten haben sie mit Selbstmordanschlägen in Aleppo zugeschlagen, nachdem die Kämpfer gegenüber al-Dschaulani einen Eid "bis zum Tod und Dschihad" geschworen haben. Wie sich aber herausgestellt hat, handelte es sich bei den Detonationen um ferngezündete Autobomben, die für Chaos sorgen sollten. Vier weitere Bomben wurden vorzeitig entdeckt, meldete die staatliche Nachrichtenagentur SANA.

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