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Israel weiter unter Beschuss – Islamischer Dschihad schließt Feuerpause aus

Israel weiter unter Beschuss – Islamischer Dschihad schließt Feuerpause aus
Raketenalarm in Israel, Ashkelon, 13. November 2019.
Mit einem Luftschlag tötete Israel einen Anführer der Extremistengruppe Islamischer Dschihad. Daraufhin wurden seit Dienstagmorgen mindestens 220 Raketen aus Gaza auf Israel abgefeuert, 90 Prozent davon abgefangen. Auch am Mittwoch ging der Beschuss Israels weiter.

In Israel blieben an diesem Mittwoch zahlreiche Schulen geschlossen, in vielen Orten ertönten erneut Sirenen. Zuvor hatte am Dienstag das israelische Militär IDF mit einem Luftschlag den Anführer des palästinensischen Islamischen Dschihad Baha Abu al-Ata getötet. Dieser soll Anschläge auf Israel geplant und hierfür Terroristen trainiert haben.

Das Haus des Feldkommandanten Abu Al-Atta nach dem israelischen Angriff in Gaza

Von der israelischen Armee hieß es zu der Attacke:

Abu al-Ata war verantwortlich für die meisten Aktivitäten des palästinensischen Islamischen Dschidhad im Gazastreifen und war eine tickende Zeitbombe. Er hat Terrorattacken angeführt und sich persönlich an ihnen beteiligt sowie an Versuchen, israelischen Zivilisten und Soldaten Leid zuzufügen durch Raketenbeschuss, Scharfschützenfeuer, das Senden von Drohnen und mehr. 

Die Gruppe Islamischer Dschihad schickt nun seit dem Luftschlag Raketen nach Israel und schließt eine Feuerpause aus. Das israelische Militär reagiert mit der Bombardierung angeblich militanter Ziele im Gazastreifen. 

Neunzehn weitere Palästinenser, darunter ein Kommandant des Islamischen Dschihad, wurden somit ebenfalls getötet. Bei den meisten soll es sich um Angehörige der Organisation handeln. Mindestens 69 Palästinenser seien zudem verwundet worden. Das Gesundheitsministerium von Gaza hingegen gab am Mittwoch bekannt, dass drei der insgesamt 21 getöteten Palästinenser Kinder gewesen seien. 

Das israelische Raketenabfangsystem Iron Dome fing etwa 90 Prozent der 220 Raketen aus Gaza ab. Die Raketen aus Gaza reichten bis in den Norden der Stadt Tel Aviv. Eine von den IDF veröffentlichte Karte soll die ursprünglichen Ziele der Raketenangriffe auf Israel zeigen: 

Kritik am jüngsten Militäreinsatz kam vom Kontrahenten Avigdor Lieberman des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu. Damit, so Lieberman, stärke der Premierminister lediglich die Führung der Hamas in Gaza. Netanjahu erwiderte dazu: 

Sie (die Terroristen) verstehen, dass wir sie weiterhin, ohne Gnade, beschießen. Wir sind entschlossen zu kämpfen und uns zu schützen. 

Der UN-Sonderbeauftragte für den Friedensprozess im Nahen Osten, Nikolaj Mladenow, hat sich auf dem Weg nach Kairo begeben, weil Ägypten zwischen den Palästinensern und Israel zu vermitteln versucht. Und über Mladenow soll laut der Zeitung Al-Hayat die israelische Regierung damit gedroht haben, dass man den Chef des Islamischen Dschihad, Ziad al-Nakhla, in seinem Haus in Damaskus töten werde, sollten die Raketenangriffe nicht eingestellt werden. Bereits gestern hatte Israel versucht, ein weiteres ranghohes Mitglied in Damaskus zu töten. Doch Akram al-Ajouri befand sich zu diesem Zeitpunkt gar nicht in seinem Haus, so dass sein Sohn bei diesem Angriff ums Leben kam, und sechs weitere unschuldige Personen zum Teil schwer verletzt wurden.

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