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Nach diplomatischer Eskalation: Iran will Öltanker Stena Impero freigeben

Nach diplomatischer Eskalation: Iran will Öltanker Stena Impero freigeben
Der Tanker der schwedischen Reederei Stena
Nach Angaben eines iranischen Beamten wurden alle Schritte unternommen, um den Öltanker Stena Impero wieder freizugeben. 65 Tage wurde der unter britischer Flagge fahrende Tanker festgehalten. Grund war eine diplomatische Auseinandersetzung zwischen Teheran und London.

Der Tanker Stena Impero gehört der schwedischen Reederei Stena Bulk an und fährt unter britischer Flagge. Mitte Juli wurde er von iranischen Behörden bei der Einfahrt in die Straße von Hormus beschlagnahmt. Damit reagierte der Iran auf die Beschlagnahmung eines seiner Tanker "Adrian Darya 1", die sich am 4. Juli ereignete. Mithilfe Großbritanniens beschlagnahmten die Behörden Gibraltars den iranischen Tanker.

London begründete die Aktion damit, dass der Iran mit der Treibstoffladung gegen EU-Sanktionen verstoßen habe, denn das Öl sei für Syrien bestimmt gewesen. 

US-Präsident Donald Trump verhängte nach dem Austritt aus dem Nuklearabkommen erneut Sanktionen gegen den Iran. Teheran spricht von einem Wirtschaftskrieg. Trump spricht von einer Politik des "maximalen Drucks". 

Regierungssprecher Ali Rabiei sagte gegenüber der Nachrichtenagentur ILNA

Die rechtlichen Arbeiten und Verwaltungsverfahren für die Freilassung des englischen (britischen) Tankers sind abgeschlossen, ich habe jedoch keine Informationen über den Zeitpunkt der Freilassung. 

Washington macht Teheran für Angriffe auf Öltanker verantwortlich, bleibt Beweise allerdings schuldig. Auch die Drohnenangriffe auf saudische Öl- und Gasanlagen in Abqaiq und Churais sollen auf das Konto der Iraner gehen. Die Huthi-Rebellen hatten die Verantwortung dafür übernommen. 

Die USA riefen die internationale Gemeinschaft auf, sich an einer Schutzmission für den Handel im Persischen Golf zu beteiligen. Teheran reagierte nun mit einer eigenen Mission unter dem Titel "Hormuz Peace Initiative" (zu Deutsch etwa: Friedensinitiative für Hormus).

Die Führung in Teheran betonte immer wieder, keine Eskalation der Spannungen mit den Vereinigten Staaten zu wollen. An der iranischen Friedensmission sollen nach Aussagen von Außenminister Mohammed Dschawad Sarif alle sechs Nationen des Golf-Kooperationsrats (GCC) wie auch der Jemen beteiligt sein. Dies würde Saudi-Arabien mit einschließen.

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