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"Passt auf Eure gläsernen Wolkenkratzer auf" – Huthis drohen mit weiteren Angriffen

"Passt auf Eure gläsernen Wolkenkratzer auf" – Huthis drohen mit weiteren Angriffen
Archivbild, Militärstützpunkt al-Chardsch südlich von Riad, 5. September 2019: Überreste einer abgefangenen, angeblich den Huthis gehörenden Militärdrohne. Gut zu sehen: der Wankelmotor im Bug des Fluggerätes
Jemenitische Huthi-Kämpfer bekennen sich erneut zu den Anschlägen auf die saudi-arabischen Ölraffinerien und drohen mit weiteren Drohnenangriffen – diesmal auf das Geschäfts- und Finanzzentrum Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Nach einer Pressekonferenz in Saudi-Arabien, auf der der Iran für die Angriffe auf die Öl- und Gasanlagen des Landes verantwortlich gemacht wurde, wiederholte ein Sprecher der Huthi-Milizen, Yahya Saria, dass die militante Gruppe für den Angriff verantwortlich sei. Er drohte weitere Angriffe auf Ziele außerhalb Saudi-Arabiens an:

Wir haben Dutzende Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten in unserer Reichweite, einige befinden sich in Abu Dhabi und können jederzeit angegriffen werden.

Ein Sprecher der saudisch geführten Koalition präsentiert Satellitenbilder des Drohnenangriffs, Riad, Saudi-Arabien, 16. September 2019

Die VAE sollten ihre Beteiligung an der Aggression im Jemen einstellen, falls sie ihre gläsernen Wolkenkratzer schützen wollen. Die Huthis hätten neue Drohnen entwickelt, die von "konventionellen Motoren" und von "Düsentriebwerken" angetrieben sind, die deren Reichweite erweitern würden, fügte Saria hinzu.

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Die bewaffnete Gruppe – formal bekannt unter dem Kampfnamen Ansar Allah – übernahm die Verantwortung für die Angriffe auf saudische Öl- und Gasanlagen vom Samstag, die zu Störungen der weltweiten Versorgung und einem Anstieg der Ölpreise um fast 20 Prozent führten. Sowohl Riad als auch Washington bestehen darauf, dass der Iran für die Angriffe verantwortlich ist, während die Islamische Republik jede Beteiligung bestreitet.

Die Huthis führen seit März 2015 Krieg gegen die von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten angeführte Staatenkoalition, die in den Jemen einmarschierte, um den im Vorjahr zum Rücktritt gezwungenen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi wieder einzusetzen. Der Konflikt hat Zehntausende Menschenleben gefordert und eine schwere humanitäre Krise ausgelöst, bei der Millionen Menschen keinen Zugang zu Nahrungsmitteln, sauberem Wasser und medizinischer Versorgung mehr haben.

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