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Vergeltungsschläge nach Raketenangriff: Israel greift vermeintliche Terrorziele in Gaza an

Vergeltungsschläge nach Raketenangriff: Israel greift vermeintliche Terrorziele in Gaza an
Flammen und Rauch während eines Angriffs auf Ziele in Gaza durch die israelischen Verteidigungsstreitkräfte. Gazastreifen, 11. September 2019.
Palästinenser sollen zwei Raketen auf Israel abgefeuert haben. Sach- und Personenschäden gab es nicht, das Iron Dome System fing die Raketen ab. Als Reaktion bombardierte das israelische Militär insgesamt 15 sogenannte Terrorziele in Gaza.

Am 17. September finden in Israel neue Parlamentswahlen statt. Als die Sirenen am Dienstagabend in Ashdod aufheulten, hielt der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gerade eine Wahlkampfrede. Diese wurde kurzzeitig unterbrochen. Sollte sich Netanjahu gegen seine Konkurrenten durchsetzen, so will er nach seinem Wahlsieg weitere jüdische Siedlungen im Westjordanland legalisieren. Netanjahu verweist wiederholt auf die Unterstützung Trumps bei den Annexionen jüdischer Siedlungen sowie in der Politik des maximalen Drucks gegen den Iran.

Will alle Abkommen mit Israel aussetzen: Palästinenserpräsident Mahmud Abbas

Laut einer Erklärung des israelischen Militärs handelte es sich bei den 15 angegriffenen Zielen im Gazastreifen um Einrichtungen, welche für die Infrastruktur der Hamas wichtig waren. Darunter seien eine Waffenschmiede, ein Angriffstunnel und Stellungen der Seestreitkräfte der Hamas gewesen. Die Ziele befanden sich nahe der Stadt Deir al Balah im Zentrum des Gazastreifens und im nördlichen Teil. Die Hamas schoss nach eigenen Angaben in der Nacht zum Dienstag eine israelische Drohne ab. Das israelische Militär bestätigte anschließend, dass die Drohne abgestürzt sei. 

Der rechte Block wirft Netanjahu vor, nicht hart genug gegen militante Palästinenser vorzugehen. Auch die Entlassung des US-Sicherheitsberaters John Bolton könnte die Beziehung zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und Benjamin Netanjahu ins Wanken bringen. Dies könnte einen Kurswechsel in Washington bedeuten, welcher negative Auswirkungen auf die Popularität Netanjahus bei den Wählern haben könnte. 

John Bolton war ein Hindernis für direkte Gespräche und einem Kompromiss zwischen dem US-Präsidenten und seinem iranischen Amtskollegen Hassan Rohani. Genau wie Bolton ist Netanjahu strikt dagegen, mit den Erzrivalen aus Teheran zu verhandeln. 

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