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Syrien: USA trainieren Milizen für Anschläge und haben Ölhandel von IS übernommen

Syrien: USA trainieren Milizen für Anschläge und haben Ölhandel von IS übernommen
US-Truppen in Syrien, testen M2-Maschinengewehre und MK19-Granatwerfer in Syrien vermeintlich gegen den IS.
Laut neuer Informationen des russischen Verteidigungsministeriums unterstützen die USA in Syrien dschihadistische Milizen, um die Öl- und Gasinfrastruktur zu zerstören und Angriffe auf syrische Regierungskräfte zu üben. Der illegale Ölhandel wurde vom IS übernommen.

Während des Krieges in Syrien wurde Washington mehrfach unter anderem vom Iran, Syrien und Russland beschuldigt, syrische dschihadistische Gruppen zu eigenen Zielen zu unterstützen.

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Jetzt wurde klar, dass die USA in Syrien dschihadistische Milizen trainiert haben, um so den illegalen Ölhandel vom IS zu übernehmen und weiterhin mit dem Ziel, die Öl- und Gasinfrastruktur zu zerstören und syrische Regierungskräfte anzugreifen.

Russische Soldaten auf dem Militärflugplatz Hmeimim in der syrischen Provinz Latakia. Erstmals sollen russische Soldaten die Einhaltung der Feuerpause in zwei Deeskalationszonen vor Ort überwachen.

Das erklärte Generaloberst Sergei Rudskoi, Leiter der Hauptdirektion des russischen Generalstabs, während der Montagsbesprechung im Verteidigungsministerium in Moskau.

Die Anwesenheit dieser Gruppen wurde demnach in den Gebieten as-Suwaida, Palmyra und Abu Kamal festgestellt.

Exemplarisch für das Vorgehen der USA im Land ist die Ausbildung einer "großen bewaffneten Einheit" von "Jaysh Maghawir al-Thawra"-Milizen sowie eine Reihe kleinerer militanter Gruppen in einer 55 Kilometer weiten Zone um die Basis in al-Tanf. Die Gesamtzahl der Aufständischen liege bei 2.700, so Rudskoi.

Das russische Verteidigungsministerium hat in Erfahrung gebracht, dass einige der ausgebildeten Aufständischen von Hubschraubern der U.S. Air Force nach Zaevfratie gesandt werden.

Dass die USA nicht aufhören, Waffen und militärische Ausrüstung an Zaevfratie zu liefern, heize die Situation vor Ort weiter an.

Die anhaltende Lieferung von Waffen und militärischer Ausrüstung durch die Vereinigten Staaten an Zaevfratie gibt ebenfalls Anlass zu großer Sorge. Im Austausch für Hilfe beim Ölschmuggel "pumpten" die USA Waffen sowohl an kurdische als auch arabische Formationen, welche diese dann gegeneinander einsetzen. All dies verschlimmert die Situation in der vom Krieg gebeutelten Region nur noch."

Gleichzeitig haben die USA auf diese Weise die Förderung und den Verkauf von syrischem Öl von den Feldern am Ostufer des Euphrats organisiert und damit effektiv der Terrorgruppe IS das Schmuggelgeschäft weggenommen, erklärte Rudskoi.

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Zusätzlich zur Ausbildung von Milizen sind die US-Strukturen in Syrien damit beschäftigt, Ölanlagen und Felder der legitimen syrischen Regierung zu plündern (...). In jüngster Zeit ist die Zahl der Mitarbeiter US-amerikanischer privater Militärunternehmen in diesen Einrichtungen deutlich gestiegen. Heute übersteigt die Zahl der privaten US-Söldner in Syrien 3.500 Menschen", so Rudskoi.

Insbesondere wird die Produktion und der Verkauf von syrischem Öl aus den Feldern "Konako", "El Omar" und "Tanak" am Ostufer des Euphratflusses organisiert.

Es gibt ein kriminelles System der grenzüberschreitenden Lieferung von syrischem Öl. Einfach gesagt: der Nationalreichtum Syriens wird geplündert."

Alle diese Aktivitäten der amerikanischen Söldner werden unter dem Deckmantel der internationalen Anti-Terror-Koalition durchgeführt. Jedoch handele es sich dabei tatsächlich um ein großes Schmuggelgeschäft, das die Amerikaner von ISIL übernommen haben.

Die Einnahmen des Geschäfts fließen wiederum teilweise in die Ausbildung von Milizen und in die Bestechung der Scheichs lokaler Stammesverbände. Allein im Juni und Juli gab es mehr als 300 Terroranschläge in den von den USA und von der Koalition kontrollierten Gebieten und wurden 225 Menschen getötet.

In den letzten vier Monaten wurden 110 syrische Soldaten und 65 Zivilisten Opfer von Angriffen durch Mörser und Artilleriebeschuss aus der Deeskalationszone Idlib", so Rudskoi.

Mehr als 240 syrische Soldaten und 100 Zivilisten wurden verletzt. Außerdem versuche Washington nicht, das Überleben von 75.000 Menschen in dem von ihnen errichteten Lager al-Haul im Nordosten Syriens zu sichern.

Meist sind es Frauen und Kinder. Entgegen allen Appellen der internationalen Gemeinschaft versuchen die Vereinigten Staaten nicht einmal, die Probleme des Überlebens der Menschen in diesem unbewohnbaren, faktischen Konzentrationslager zu lösen", so der Generaloberst.

Auch Kämpfer im Südwesten der Idlib-Deeskalationszone bereiten sich auf eine Offensive vor, sagte der Generalstab. Darüber hinaus haben die Terroristen eine Kampagne gestartet, um die Aktionen russischer Spezialisten in der Region zu diskreditieren.

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