icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Bizarrer Post auf Facebook: "Palästinensisches Volk" bietet Donald Trump 100 Milliarden US-Dollar

Bizarrer Post auf Facebook: "Palästinensisches Volk" bietet Donald Trump 100 Milliarden US-Dollar
Man könnte meinen, US-Präsident Donald Trump traut seinen eigenen Ohren nicht.
Auf Facebook macht ein bizarres Posting die Runde: "Im Namen des palästinensischen Volkes" werden angeblich dem US-Präsidenten Donald Trump 100 Milliarden US-Dollar angeboten. Doch was zunächst nach einem tollen Angebot klingt, hat einen gewaltigen Haken.

Der amtierende US-Präsident Donald Trump ist zwar bemüht, die Einnahmen seines Landes zu erhöhen, doch dieses sehr spezielle "Angebot" dürfte er wohl ablehnen. In einem Facebook-Post werden Trump 100 Milliarden US-Dollar angeboten, wenn er "alle Zionisten aus Israel in die USA umsiedelt".

Hier der Wortlaut des mit "Angebot des palästinensischen Volks an Mr. Trump – Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika" übertitelten Posts:

Wir sind das palästinensische Volk und bieten Ihnen 100 Milliarden Dollar über zehn Jahre, um alle Zionisten aus Palästina in die Vereinigten Staaten umzusiedeln. Um diesen Betrag aufzubringen, wird jeder Palästinenser 10 Jahre lang 7,70 Dollar pro Monat zahlen. Also: Wir werden einen Eid ablegen, jeden Freitag für 10 Jahre nicht zu rauchen, um bezahlen zu können. Wir warten auf ihre Antwort. Die Adresse des palästinensischen Volkes ist Ihnen bekannt.

Wer ursprünglich hinter dem Post steckt, ist allerdings nicht bekannt. Auch nicht, ob es sich um eine Art sarkastische Reaktion auf den sogenannten "Deal des Jahrhunderts" handelt. So nennt sich ja ganz unbescheiden jener Nahost-Friedensplan, mit dessen Ausarbeitung Trump seinen Schwiegersohn Jared Kushner und seinen Nahost-Beauftragten Jason Greenblatt beauftragt hatte.

Mehr zum Thema - "Deal des Jahrhunderts" ist ein Groß-Israel – Teil 1 

Die Palästinenserführung hat Trumps Friedensplan bereits abgelehnt, bevor dessen Inhalte im Detail überhaupt bekannt geworden waren. Für Mahmud Abbas von der palästinensischen Fatah-Bewegung haben sich die USA als Vermittler im Nahost-Konflikt völlig diskreditiert, als Trump im Dezember 2017 ganz Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannte und später auch noch die US-Botschaft dorthin verlegen ließ; die Palästinenser brachen jeden offiziellen Kontakt zur US-Regierung ab.

Trump ließ zudem Hilfsgelder für die Palästinenser streichen. Und sein Botschafter in Jerusalem, David Friedman, sagte der New York Times, er denke, Israel habe "unter gewissen Umständen" das Recht, Teile des Westjordanlandes zu annektieren – jenen Landstrich, den Israel 1967 im Sechstagekrieg neben dem Gazastreifen und Ost-Jerusalem besetzt hatte.

Mehr zum Thema - Ex-Mossad Chef: "Israel will keinen Frieden"

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen