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US-amerikanische Planspiele: "Taktische Angriffe" auf Nuklearanlagen

US-amerikanische Planspiele: "Taktische Angriffe" auf Nuklearanlagen
Iranische Studenten zeigen ihre Unterstützung für das Nuklearprogramm, Urananreicherungsanlage Isfahan, 15. November 2011.
In Washington werden nach Angaben diplomatischer Quellen gezielte militärische Schläge gegen den Iran erwogen. Dabei würden Einrichtungen ins Visier genommen, die mit dem Nuklearprogramm zusammenhängen. Die USA machen den Iran für Angriffe auf Öltanker verantwortlich.

Für die Vereinigten Staaten ist der Iran verantwortlich für die Schäden an vier Öltankern vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate und die Angriffe auf zwei Öltanker vergangene Woche im Golf von Oman. Daran, so der US-Außenminister Mike Pompeo, gebe es keine Zweifel. Als Reaktion auf die vermeintlichen iranischen Angriffe entsandten die USA einen Lenkwaffenzerstörer und 1.000 weitere US-Truppen in die Region.

Ein iranisches Marineschiff beim Löschen des Feuers auf dem Öltanker

Seit Freitag bespricht sich das Weiße Haus mit Oberbefehlshabern, Vertretern des Pentagon und Beratern des US-Präsidenten Donald Trump. In Betracht gezogen werden nach Angaben von UN-Quellen gezielte Angriffe auf Einrichtungen, die im Zusammenhang mit dem iranischen Nuklearprogramm stünden. 

Ein nicht benannter westlicher Diplomat sagte gegenüber der israelischen Tageszeitung Maariw

Die Bombardierungen werden massiv, aber auf ein bestimmtes Ziel begrenzt sein.

Teheran hatte angekündigt, mit Ablauf der Frist an die EU die Urananreicherung zu erhöhen. Ein Jahr nachdem die USA aus dem 2015 geschlossenen Nuklearprogramm ausgestiegen sind, erklärte der Iran im Mai 2019 einen Teilausstieg. Als Grund wurden die Sanktionen angegeben. Die iranische Regierung bezeichnete diese als schärfste Sanktionen seit Gründung der Islamischen Republik. Deutschland, Großbritannien und Frankreich setzte die iranische Regierung eine Frist, binnen derer die verbliebenen europäischen Unterzeichnerländer den Handel mit dem Iran ermöglichen sollten. Zur Umgehung der Sanktionen wurde eine Tauschbörse versprochen. 

Der US-Präsident betonte immer wieder, er habe kein Interesse an einem Krieg mit dem Iran. Auch der iranische Präsident Hassan Rohani erinnerte daran, dass seine Nation keinen Krieg "wagen" werde. China warnte am Dienstag davor, die Büchse der Pandora zu öffnen. Die USA sollten ihre Methoden extremen Drucks ändern. 

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