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Konflikt mit Iran: USA schicken zu "Verteidigungszwecken" 1.000 weitere Soldaten in den Nahen Osten

Konflikt mit Iran: USA schicken zu "Verteidigungszwecken" 1.000 weitere Soldaten in den Nahen Osten
(Symbolfoto) Ein Hubschrauber auf dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln CVN-72 im Arabischen Meer im Juni 2019
Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA eskalieren bedrohlich. Zwar betont die US-Regierung, sie suche nicht die Konfrontation mit Teheran – dennoch verstärkt sie ihre Truppen im Nahen Osten. Die USA schicken 1.000 weitere Soldaten in die Region.

US-Präsident Donald Trump schickt im eskalierenden Konflikt mit dem Iran rund 1.000 weitere Soldaten in den Nahen Osten. Die Soldaten würden zu "Verteidigungszwecken" in die Region entsandt, teilte der amtierende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan am Montag (Ortszeit) in Washington mit. Shanahan betonte zugleich:

Die Vereinigten Staaten streben keinen Konflikt mit dem Iran an.

US-Außenminister Mike Pompeo, hier bei einer Pressekonferenz am 13. Juni in Washington,  macht Iran für Angriffe auf Öltanker im Golf von Oman verantwortlich. In den nächsten Tagen wollen die USA weitere Belege liefern.

Die USA machen den Iran für die Angriffe auf zwei Öltanker im Golf von Oman am vergangenen Donnerstag verantwortlich. Teheran weist das zurück. Mehrere EU-Außenminister machten am Montag klar, dass die Vorwürfe der USA von den europäischen Partnern vorerst nicht geschlossen mitgetragen werden.

US-Soldaten und nationale Interessen der USA in der Region schützen

In einer Mitteilung des amtierenden US-Verteidigungsministers hieß es, die jüngsten iranischen Angriffe bestätigten Geheimdienstinformationen über das feindselige Verhalten der iranischen Streitkräfte und ihrer verbündeten Gruppen. Mit der Entsendung der zusätzlichen Truppen sollten US-Soldaten und nationale Interessen der USA in der Region geschützt werden.

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran nehmen seit Monaten zu. Bereits Ende Mai hatten die USA ihre Truppen im Nahen Osten wegen der "anhaltenden Bedrohung" durch iranische Kräfte um 1.500 Soldaten verstärkt. Zuvor hatte das US-Militär unter anderem einen Flugzeugträgerverband und eine Bomberstaffel in die Region verlegt, was Sorgen vor einem militärischen Konflikt aufkommen ließ.

Das US-Verteidigungsministerium veröffentlichte am Donnerstag neue Fotos zu den Angriffen auf die beiden Öltanker im Golf von Oman, die die Vorwürfe gegen die iranischen Revolutionsgarden belegen sollen. Die Bilder zeigen nach Pentagon-Angaben unter anderem das Loch, das eine Haftmine oberhalb der Wasserlinie in den Rumpf eines der Öltanker namens Kokuka Courageous gerissen haben soll.

Auf neu veröffentlichten Bildern keine Abzeichen, Flaggen oder Namen der Schiffe zu erkennen

Ein weiteres der insgesamt elf Fotos vom Montag zeigt nach US-Darstellung Rückstände einer weiteren, nicht explodierten Haftmine, die nach dem Angriff von Soldaten der Revolutionsgarden vom Schiffsrumpf entfernt worden sein soll, um Beweise zu vernichten. Auf einem von einem US-Hubschrauber aus aufgenommenen Foto soll das Schnellboot mit den Soldaten zu sehen sein, die die Mine entfernten. Auf dem Bildmaterial sind jedoch keine Abzeichen, Flaggen oder Namen der Schiffe zu erkennen.

Bereits am Donnerstag hatte das US-Zentralkommando Centcom, das die Truppen im Nahen Osten führt, ein Video dazu veröffentlicht. Das Pentagon machte am Montag erneut den Iran verantwortlich. Als Begründung führte das Ministerium das Video an – und die "Ressourcen und Kenntnisse, die nötig sind, um die nicht explodierte Haftmine zu entfernen".

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Der Iran hat alle Behauptungen über seine Beteiligung an den Vorfällen zurückgewiesen. Teheran wies auf eine umfangreiche Liste von Operationen unter falscher Flagge hin, die von den USA durchgeführt wurden, um ihre Interessen auf der ganzen Welt durchzusetzen.

Die US-Regierung bemüht sich indes intensiv darum, internationale Partner von ihrer Sichtweise zu überzeugen, dass die iranischen Revolutionsgarden hinter dem Angriff stecken. Außenminister Mike Pompeo telefonierte deswegen am Wochenende mit Amtskollegen aus aller Welt. Bislang haben sich aber nur Großbritannien und Saudi-Arabien in der Frage öffentlich an die Seite der Amerikaner gestellt.

(rt deutsch/dpa)

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