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Nach Raketeneinschlägen nahe Tel Aviv: Israel schickt weitere Truppen an die Grenze zu Gaza

Nach Raketeneinschlägen nahe Tel Aviv: Israel schickt weitere Truppen an die Grenze zu Gaza
Israelische Soldaten nahe der Grenze zu Gaza, Israel, 15. März 2019.
Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) entsenden zwei weitere Brigaden und Tausende von Reservisten an die Gaza-Grenze. Die Schulen in Gaza wurden geschlossen. Nach einem Raketenangriff aus Gaza befürchtet man eine Eskalation.

Bislang haben weder die Hamas noch der Islamische Dschihad die Verantwortung für den Raketenangriff auf israelisches Gebiet am Montag übernommen. Dabei wurden sieben Israelis verletzt, darunter zwei Kleinkinder, und das Haus einer Familie in Moshav Mishmeret beschädigt. Die Rakete soll in Rafa im Süden des Gazastreifens abgefeuert worden sein. Es droht eine Eskalation der Situation. Ägypten versucht Berichten zufolge einen Waffenstillstand zwischen den feindlichen Parteien zu erreichen. Das israelische Militär identifizierte die Rakete als eine J80, hergestellt von der Hamas, mit einer Reichweite von 120 Kilometern. 

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, er würde seine Auslandsreise aufgrund des Angriffs vorzeitig beenden. Netanjahu ist derzeit zu Gast in Washington. Am 9. April wird in Israel gewählt. Netanjahu steht wegen Korruptionsanschuldigungen in der Kritik. Die Opposition wirft ihm zudem vor, gegenüber der Hamas nicht hart genug vorgegangen zu sein. 

Israelische Luftangriffe auf Gaza, 15. März 2019.

Nach Aussagen des Militärsprechers Major Mika Lifshitz werden zwei Panzer- und Infanteriebrigaden mobilisiert und Reservisten eingezogen. Die israelischen Haaretz-Nachrichten berichtet von "Tausend" Reservisten. Die Führer der Hamas seien in Erwartung eines bevorstehenden israelischen Angriffs untergetaucht. Die IDF erklärte, sie mache die Hamas "verantwortlich für alles, was im Gazastreifen und von dort aus passiert".

Die Times of Israel berichtet, israelische Militärbeamte würden sich mit Vertretern der lokalen Regierung der Gemeinden rund um den Gazastreifen treffen, um diese auf Vergeltungsschläge von palästinensischer Seite vorzubereiten. Die beiden Grenzübergänge Erez und Kerem Shalom wurden vorsorglich geschlossen. Ein nicht namentlich genannter offizieller Vertreter der Hamas sagte, seine Organisation hege derzeit kein Interesse an einem großen Konflikt mit Israel. 

Bei den Raketenangriffen auf israelisches Gebiet am 14. März habe es sich laut Hamas um ein Versehen gehandelt. Israel hatte daraufhin 100 Ziele im Gazastreifen angegriffen. Am 30. März jährt sich der Protest der "Marsch der Rückkehrer". Es wird erwartet, dass die Hamas versuchen wird, einen Massenprotest am Grenzzaun zu initiieren. 

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