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Iran droht mit "erdrückender" Reaktion auf israelische Angriffe in Syrien

Iran droht mit "erdrückender" Reaktion auf israelische Angriffe in Syrien
Ein iranischer Militärlaster mit Raketen vor einem Porträt des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei (Parade in Teheran am 18. April 2018)
Teheran hat vor einer "erdrückenden und verhältnismäßigen Reaktion" gewarnt, es sei denn, Israel stoppt seine Luftangriffe in Syrien. Laut Tel Aviv zielen diese darauf ab, den iranischen Einfluss in der Region und insbesondere an Syriens Grenze zu Israel zu schwächen.

Die israelischen Streitkräfte führen seit Jahren eine Kampagne gegen mutmaßliche iranische und libanesische Hisbollah-Ziele in Syrien durch. Trotz tausender israelischer Luftangriffe, die ein ehemaliger israelischer Generalstabschef im Dezember zugegeben hat, ergriff der Iran noch keine offenen Vergeltungsmaßnahmen. Das könnte sich allerdings bald ändern, was die Gefahr einer neuen Kriegsfront erhöht.

"Im Falle fortgesetzter Aktivitäten werden die vorgesehenen Maßnahmen zur Abschreckung und für eine erdrückende und verhältnismäßige Reaktion aktiviert, um den lügnerischen und kriminellen israelischen Herrschern eine Lehre zu erteilen", sagte der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran (SNSC) Ali Shamchani am Dienstag in Teheran dem syrischen Außenminister Walid al-Muallim.

Kämpfer der SDF und US-Soldaten bei einer Patrouille im syrischen Hasaka am 4. November 2018

Al-Muallim begrüßte das iranische Engagement in Syrien und stellte fest, dass Damaskus weiterhin sein Bestes tun werde, um die Militärberater der Islamischen Republik zu schützen, die neben dem russischen Militär offiziell von der syrischen Regierung eingeladen wurden, um sie bei der Terrorismusbekämpfung zu unterstützen.

Die Frage der iranischen Präsenz in Syrien steht auch im Mittelpunkt, während Washington allmählich beginnt, sein 2.000 Mann starkes Militärkontingent aus dem vom Krieg zerrütteten Land abzuziehen. Im vergangenen Monat warnte Israel, dass seine Armee weiterhin Iraner in der Region angreifen werde.

"Es ist sehr wichtig, dass wir weiterhin verhindern, dass sich der Iran in Syrien etabliert. In vielerlei Hinsicht haben wir diesen Fortschritt blockiert. Aber wir sind entschlossen, ihn kontinuierlich zu blockieren und den Iran kontinuierlich daran zu hindern, eine weitere Kriegsfront gegen uns zu bilden, genau hier gegenüber den Golanhöhen", sagte der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu am Dienstag. Er kündigte an, dass er den russischen Präsidenten Wladimir Putin Ende dieses Monats treffen werde, um die Entwicklungen in Syrien zu diskutieren.

Damaskus hat wiederholt israelische Luftangriffe angeprangert und betont, dass sie eine Verletzung seiner staatlichen Souveränität darstellen und oft Terroristen vor Ort helfen. Russland hat sich Syrien in dieser Kritik angeschlossen und die israelischen Operationen als oft rücksichtslose Handlungen verurteilt, die auch zivile Flüge in der Region gefährdeten.

Im vergangenen Jahr erhielt Damaskus eine Ladung russischer S-300-Luftverteidigungssysteme, die von Moskau geliefert wurden, nachdem am 17. September 2018 ein russisches Aufklärungsflugzeugs vom Typ Il-20 mit 15 Soldaten an Bord abgeschossen worden war.

Russland sagte, dass die Tragödie geschah, weil ein israelischer F-16-Jet das Aufklärungsflugzeug als Deckung während seines Angriffs auf Syrien benutzte. Ähnlich rücksichtsloses Verhalten wurde bei den israelischen Luftangriffen am Weihnachtstag beobachtet, als sich IDF-Kampfflugzeuge ihren Zielen näherten, und wie zivile Flugzeuge auf den Flughäfen Beirut und Damaskus landeten.

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