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"Wir verteidigen unsere Souveränität" - Israel bombardiert erneut syrische Armeeposten

"Wir verteidigen unsere Souveränität" - Israel bombardiert erneut syrische Armeeposten
Israelische Soldaten auf einem Armeestützpunkt auf dem von Israel 1981 für annektiert erklärten Teil der im Sechstagekrieg 1967 von Syrien eingenommenen Golanhöhen blicken über die südwestsyrische Provinz Quneitra.
Israelische Kampfflugzeuge haben mit mehreren Raketen syrische Armeepositionen im Gouvernement Kuneitra in der Nähe der von Israel kontrollierten Golanhöhen angegriffen. Die IDF sprechen von notwendiger Vergeltung für das Eindringen einer syrischen Drohne.

Die Drohneninfiltration, von der die Armee spricht, soll zum Einsatz israelischer Patriot-Raketen geführt haben. Der darauf folgende Angriff auf syrische Stellungen verursachte "begrenzte Schäden" an einigen der Armeepositionen in der Nähe der Städte Hader und Tell Kurum, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Syriens. Weitere Einzelheiten des Verfalls sind nicht bekannt. 

Die israelischen Selbstverteidigungskräfte (IDF) bestätigten kurze Zeit nach den Berichten aus Syrien, tatsächlich Ziele im Grenzgebiete angegriffen zu haben. Das israelische Militär erklärte, es sei seine Antwort auf eine Drohneninfiltration am Mittwoch gewesen.

"Die IDF zielten auf drei Militärposten in Syrien als Reaktion auf die Infiltration syrischer Drohnen in Israel, die heute früh von den IDF abgefangen wurde", sagte das israelische Militär und veröffentlichte Aufnahmen der Angriffe. "Die IDF werden weiterhin entschlossen gegen alle Versuche vorgehen, israelische Zivilisten und die israelische Souveränität zu verletzen."

Die Armee stellt fest, dass das israelische Militär auf viele verschiedene Szenarien vorbereitet sei und betont, dass sie die syrische Regierung "für die in ihrem Hoheitsgebiet durchgeführten Aktionen verantwortlich macht und sie vor weiteren Aktionen gegen israelische Streitkräfte warnt".

Am Mittwoch zuvor hatten die IDF mit einer Patriot-Rakete eine Aufklärungsdrohne abgeschossen, die angeblich etwa zehn Kilometer tief in den Luftraum über dem von Israel kontrollierten Teil der Golanhöhen eingedrungen war. Ein ähnlicher Zwischenfall hatte sich auch schon am 24. Juni ereignet.

Israel hat seine Bombardierung der militärischen Infrastruktur in Syrien in den letzten Monaten intensiviert.

Israels Armee verstärkt Panzer- und Artillerie-Gruppierung an Syriens Grenze (Archivbild)

Mit dem Argument, dass die iranische Präsenz in der Arabischen Republik und deren starke Stellung an Israels Grenzen die nationale Sicherheit gefährde, behält sich Israel nach eigenen Angaben das Recht vor, vor allem Ziele und Waffenlieferungen anzugreifen, die für die Hisbollah bestimmt seien.

"Wir werden nicht gegen das Assad-Regime vorgehen, und Sie holen die Iraner raus", bot der der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Berichten israelischer Medien bei einem Treffen am Mittwoch in Moskau an. Netanjahu fügte hinzu, dass Israel seine Grenze weiterhin schützen werde.

Die Regierung von Baschar al-Assad betrachtet die israelischen Angriffe als eine Verletzung der Souveränität der Nation und argumentiert, dass diese Angriffe nur den Terroristen vor Ort hülfen. Damaskus hat auch wiederholt bestritten, dass das iranische Militär in Syrien signifikant präsent sei. Laut der syrischen Regierung befänden sich nur "Militärberater der Islamischen Republik" vor Ort. Israel hingegen verweist darauf, dass der Iran die Hisbollah de facto steuere und außerdem mit erheblichen Kräften seiner Revolutionsgarden in Syrien präsent sei.

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Qualm steigt nach den israelischen Angriffen über den Golanhöhen auf...

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