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IS überbietet sich selbst in Menschenverachtung: Syrischer Soldat als menschliche Rakete eingesetzt

IS überbietet sich selbst in Menschenverachtung: Syrischer Soldat als menschliche Rakete eingesetzt
Screenshot aus IS-Propagandavideo
Ein gefangener syrischer Soldat wurde vom IS zur menschlichen Rakete degradiert. Auf Propagandakanälen veröffentlichte der IS Bilder, wie der Soldat kopfüber auf den Boden zurast und beim Aufprall explodiert. Ein letzter Versuch des IS zur Selbstinszenierung.

Das grausame Verbrechen ereignete sich in der Gegend von Yarmouk in Syrien - einem von der Terrororganisation IS kontrollierten Gebiet unweit der Hauptstadt Damaskus. Der Körper des Syrers wurde mit Strängen an Holzplanken befestigt, offenbar, um ihn gerade zu halten. Ein mit Sprengstoff gefüllter Helm und ein Einschlagsauslöser wurden auf seinem Kopf platziert und das Opfer anschließend von einem Gebäude geworfen. 

IS überbietet sich selbst in Menschenverachtung: Syrischer Soldat als menschliche Rakete eingesetzt
Screenshot aus IS-Propagandavideo

Die Brutalität der Terrororganisation wurde der Welt laufend präsentiert, besonders als sie die Zerstörung des historischen Palmyra inszenierten. Der IS fiel hier im Mai 2015 ein. Die Sprengung des antiken Amphitheaters, einem UNESCO-Weltkulturerbe, inszenierten die Terroristen mit Hilfe von Zivilisten, die zu unfreiwilligen Akteuren im grausamen IS-Hinrichtungstheater wurden. Mit dem Verlust an IS kontrollierten Gebieten in Syrien und dem Irak bleibt der Terrororganisation nur noch die Möglichkeit, Verbrechen an Einzelpersonen zu inszenieren. 

Nur für einen kurzen Moment - nach der Wahl Trumps - schien ein Friedensschluss in Syrien mit Assad für die US-Regierung denkbar und ein gemeinsamer Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat. Letzte Woche nun manifestierte Washington die Anti-Assad-Politik in einem Gesetz unter dem Titel: "Keine Unterstützung für Assad". Eine Absegnung durch den US-Senat hätte zur Folge, dass Gelder für den Wiederaufbau oder die Stabilisierung in Syrien "nur in Gebieten des demokratischen Syrien oder Gebieten, die nicht von Bashar al-Assad kontrolliert oder verbündeten Truppen kontrolliert werden, verwendet werden dürfen."

Der US-Außenminister leitete gerade den Start von Militäroperationen gegen die verbleibenden IS-Hochburgen in Syrien ein und deutete auf die Teilung Syriens hin. Die Sprecherin des US-Außenministeriums Heather Nauert sagte am Dienstag: 

Die Tage, in denen das IS-Territorium kontrolliert und die Menschen in Syrien terrorisiert werden, gehen zu Ende. 

Die USA werden auch mit der Türkei, Israel, Jordanien, dem Irak und dem Libanon zusammenarbeiten, um "ihre Grenzen zu sichern", hieß es. 

Mehr zum Thema - USA bilden in Südsyrien weitere "Rebellen" aus und errichten Befestigungsanlagen

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