Nahost

Britische Baronin nach Erkundungsreise: Syrer unterstützen mehrheitlich Assad, BBC verschweigt dies

Die meisten Syrer unterstützen ihren Präsidenten und ihr Militär, aber die BBC präsentiert den Briten eine ganz andere, einseitige Geschichte. Dies erzählt Caroline Cox, Baronin und Life Peer im House of Lords, RT nach ihrer Rückkehr aus Syrien.
Britische Baronin nach Erkundungsreise: Syrer unterstützen mehrheitlich Assad, BBC verschweigt diesQuelle: www.globallookpress.com

Caroline Cox, Baronin und Life Peer im House of Lords, kehrte kürzlich von einer Reise durch mehrere syrische Städte zurück, bei der sie mit einem "breiten Spektrum von Menschen" sprach, darunter Regierungsbeamte, Oppositionsführer, Künstler, Intellektuelle, Schriftsteller und gewöhnliche Syrer, die im Park spazieren gingen.

Laut Baroness Cox ist die große Mehrheit der Syrer trotz der Behauptungen westlicher Regierungen und Medien dem Präsidenten Baschar al-Assad und den syrischen und russischen Militärs für den Kampf gegen den islamischen Staat (IS, ehemals ISIL) und die Dschihadistengruppen dankbar:

Das syrische Volk ist der syrischen Armee, Assad und, ich darf sagen, der russischen Hilfe bei der Beseitigung der Terroristen sehr dankbar. Diese Terroristen waren für die schrecklichsten Gräueltaten und Morde verantwortlich.

Jedoch würden Cox zufolge britische Medien wie die BBC schlechte journalistische Arbeit leisten und diese öffentliche Haltung nicht vermitteln:

Die Menschen sind sehr daran interessiert, den Standpunkt der Menschen in Syrien zu hören. In weiten Kreisen der Bevölkerung wird die BBC-Berichterstattung als sehr voreingenommen und sehr einseitig wahrgenommen, daher sind die Menschen daran interessiert, ein breites und authentischeres Bild der Situation zu erhalten.

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Sie wies auch Vorwürfe zurück, ihre Reise nach Syrien sei in irgendeiner Weise unangebracht oder zu Propagandazwecken inszeniert gewesen. Die Baronin erklärte, wie sie frei und ungezwungen mit Menschen sprach, die sie zufällig im Park traf, "etwas, das von der Regierung nicht 'arrangiert' werden konnte".

Ich sprach mit zwei entzückenden muslimischen Damen in einem der Parks in Aleppo, und das war spontan und nicht vereinbart, und ich fragte sie, was sie über die Situation denken. Und was sie sagten, stimmte völlig mit dem überein, was wir später in den offiziellen Treffen zu hören bekamen", so Cox weiter.

Laut Cox ist ihre Botschaft an das britische Volk - und an die ganze Welt - sehr einfach:

Bitte, bitte, lassen wir dem syrischen Volk die Freiheit, über seine Zukunft selbst zu entscheiden.

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