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US-Präsident Trump: "Wir ziehen uns sehr bald aus Syrien zurück, sollen sich andere darum kümmern"

US-Präsident Trump: "Wir ziehen uns sehr bald aus Syrien zurück, sollen sich andere darum kümmern"
Unter Berufung auf die Niederlage des "Islamischen Staates" und die Notwendigkeit, die Grenzen der USA zu verteidigen und die "bröckelnde" Infrastruktur der USA wieder aufzubauen, hat Donald Trump überraschend angekündigt, dass sich die US-Streitkräfte aus Syrien zurückziehen werden.

"Wir ziehen uns sehr bald aus Syrien zurück. Sollen sich ab jetzt andere darum kümmern", sagte Trump während einer Rede in der US-amerikanischen Stadt Richfield im Bundesstaat Ohio am Donnerstag.

Die Vereinigten Staaten hätten sieben Billionen US-Dollar im Nahen Osten ausgegeben, sagte Trump und beschrieb, wie die USA Schulen für Aufständische errichteten, damit diese die Schulen wieder zerstörten, während für Schulen in Ohio nicht finanziert würden.
"Wir bauen eine Schule, sie sprengen sie in die Luft." Wir bauen die Schule wieder auf. Sie haben sie noch nicht in die Luft gejagt, aber das werden sie", sagte er.

Der Präsident wies auch auf die "Mauer" und 32.000 US-Truppen hin, die die Grenze zwischen Nord- und Südkorea bewachten, während die US-Grenze zu Mexiko nicht geschützt sei."Ist das etwa in Ordnung?", fragte Trump rhetorisch in die Menge.

Trumps Bemerkungen über Syrien stimmen mit dem überein, was er letzten Monat auf einer Pressekonferenz mit dem australischen Premierminister Malcolm Turnbull in Washington sagte.

"Wir sind aus einem Grund da: um ISIS loszuwerden und dann nach Hause zu gehen", hatte der US-Präsident gesagt. "Wir sind aus keinem anderen Grund da und haben unser Ziel weitgehend erreicht."

Dies widerspricht jedoch früheren Äußerungen von Beamten im US-Außenministerium und beim Militär.

Im Januar skizzierte der damalige US-Außenminister Rex Tillerson einen Plan, der eine Ausweitung der US-Präsenz in Syrien vorsah, um eine friedliche Übergabe der Macht an eine "Post-Assad-Führung" sicherzustellen. Im Dezember vergangenen Jahres sagte das Pentagon, dass die US-Truppen in Syrien bleiben würden, "solange es nötig ist, um unsere Partner zu unterstützen und die Rückkehr terroristischer Gruppen zu verhindern".

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