Medienberichte: Türkische Armee beschießt Konvoi nahe Afrin

Medienberichte: Türkische Armee beschießt Konvoi nahe Afrin
Die Kämpfer der Freien Syrischen Armee in der Region Afrin im Norden Syriens am 19. Februar. Sie werden von der türkischen Armee unterstützt.
Mehreren Berichten zufolge sollen türkische Streitkräfte Raketen auf einen Konvoi in Richtung Afrin gefeuert haben. Zunächst hieß es, es habe sich um einen syrischen humanitären Konvoi gehandelt. Das türkische Militär bestätigte den Beschuss eines Militärkonvois.

So berichtete das syrische Staatsfernsehen über den Vorfall, der sich am Donnerstag, zwei Tage nach dem Einmarsch regierungsnaher Kämpfer in die überwiegend kurdische Stadt ereignete. Der Sender teilte zunächst keine weiteren Einzelheiten mit.

Der Internetplattform Muraselom zufolge brannte der Konvoi nieder und die Lastwagen wurde beschädigt.

Die Bombardierung fand am Ziyarah-Übergang statt, dem wichtigsten Versorgungsknotenpunkt für das gesamte Gebiet Afrins.

Die Nachrichtenseite al-Masdar News (AMN)berichtete, dass mehrere Lastwagen schwer beschädigt und viele Helfer bei dem Angriff verletzt wurden.

Als Reaktion beschoss die Artillerie der syrisch-arabischen Armee (SAA) mehrere Raketenwerfer der türkischen Armee, so ein Medienkanal der Hisbollah.

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Das türkische Militär veröffentlichte am Freitag Luftaufnahmen, die zeigen, wie türkische Streitkräfte einen Konvoi rund 15 Kilometer vor der syrischen Stadt Afrin unter Beschuss nehmen

Demnach handelte es sich um einen Militärkonvoi der syrischen kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG) mit 30 bis 40 Fahrzeugen, der Waffen und Munition nach Nordsyrien transportiert.

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