Russisches Verteidigungsministerium: Al-Nusra und Weißhelme planen Chemiewaffen-Provokation in Idlib

Russisches Verteidigungsministerium: Al-Nusra und Weißhelme planen Chemiewaffen-Provokation in Idlib
Journalisten filmen eine zurückgelassene Al-Nusra Stellung
Das russische Verteidigungsministerium hat bekannt gegeben, dass es im Besitz von Informationen ist, wonach die Al-Nusra-Front in Zusammenarbeit mit den Weißhelmen Chlorbehälter in ein Dorf in der Provinz Idlib gebracht hat. Ziel sei es, dort zeitnah "eine Provokation" zu inszenieren.

Bewohner des Dorfes Serakab in der Provinz Idlib sollen sich an das Russische Zentrum für Versöhnung gewandt und über die geplante Provokation berichtet haben.

Laut Aussagen der Dorfbewohner brachten am Nachmittag des 12. Februar Mitglieder der Terrororganisation Dschabhat Al-Nusra drei Autos mit mehr als 20 Chlorbehältern und persönlicher Schutzausrüstung nach Serakab. Mehr Informationen in Kürze.

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Darüber hinaus, so die Dorfbewohner, führten Vertreter der Ortsgruppe der Weißhelme, die individuelle Schutzkleidung trugen, Übungen zur "Ersten Hilfe" für die Anwohner durch, die angeblich an einer Giftgas-Vergiftung litten.

Nach Angaben des Zentrums deutet dies darauf hin, dass Jabhat Al-Nusra-Terroristen zusammen mit den Weißhelmen eine weitere "Provokation" mit dem Einsatz giftiger Substanzen in der Provinz Idlib planen, die darauf abzielt, die syrischen Behörden des Einsatzes chemischer Waffen gegen Anwohner zu beschuldigen.