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Wenn der Freund und Helfer Fieber misst: Polizisten in den VAE scannen Bürger per Helm

Wenn der Freund und Helfer Fieber misst: Polizisten in den VAE scannen Bürger per Helm
Ein Polizeibeamter in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, am 23. April 2020 mit einem Helm, der unter anderem die Temperatur misst
Zur Bekämpfung des Coronavirus trägt die Polizei in den Vereinigten Arabischen Emiraten Helme, die aus einigen Metern Entfernung Fieber messen. Die smarten Helme können aber noch viel mehr. Genau deshalb ist ihre Nutzung über die akute Krise hinaus umstritten.

Zur Bekämpfung des Coronavirus wird die Polizei in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) mit modernster Technik ausgestattet. In den Emiraten, wo mit mehr als 8.000 Infizierten und über 50 Todesfällen bisher die zweithöchste Infektionszahl unter den sechs Golfstaaten verzeichnet wurde, scannen die Beamten künftig per Helm die Bevölkerung auf Fieber.

Die Helme benötigen weniger Zeit und Kontakt als herkömmliche Thermometer, da sie das Messen der Temperatur aus einer Entfernung von fünf Metern ermöglichen. Laut dem Magazin TechGenyz hat der Anbieter KC Wearable aus China seinen Smart-Helm Ende März nach dem Erfolg in China mit über 80 Millionen gescannten Personen für den Verkauf in anderen Ländern vorgestellt.

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Bis zu 200 Personen pro Minute können mit dem neuen Gerät gescannt werden, im Fall von Fieber wird Alarm ausgelöst. Neben dem Infrarot-Temperaturdetektor verfügt der Helm über ein Visier mit erweiterter Realität, eine Kamera, die QR-Codes lesen kann, WLAN, Bluetooth und 5G sowie Gesichtserkennungstechnologie.

Das chinesische Unternehmen betont, es habe mehr als 1.000 der Temperatur-Scan-Helme verkauft und Bestellungen aus Asien, dem Nahen Osten sowie Europa erhalten.

Laut dem Polizeibeamten Aly al-Ramsy wurde der Smart-Helm in der COVID-19-Krise in allen Polizeistationen in Dubai sowie in Patrouillenstationen eingesetzt, deren Aufgabe es erfordert, an vorderster Front zu stehen. Personen mit hohem Fieber werden angehalten, dann von Sanitätern behandelt und in die nächstgelegene medizinische Einrichtung gebracht, erklärte er Reuters. Die Polizei in Dubai setzt die Helme zur Personenkontrolle in dicht besiedelten Gebieten ein, darunter auch in abgesperrten Stadtvierteln.

Die arabischen Golfstaaten haben die Tests intensiviert, nachdem sie eine wachsende Zahl von Fällen unter einkommensschwachen Arbeitsmigranten in überfüllten Wohnungen verzeichnet hatten.

Im Kampf um die Eindämmung des Virus setzen die Golfstaaten auf moderne Technologien, darunter auch Smartphone-Apps, die die Betroffenen verfolgen. Bürgerrechtsgruppen haben solche Apps als Eindringen in die Privatsphäre kritisiert.

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(rt deutsch/reuters)

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