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Japan im Auge eines heftigen Taifuns: Erste Schäden und Verletzte

Japan im Auge eines heftigen Taifuns: Erste Schäden und Verletzte
Japan im Auge eines heftigen Taifuns: Erste Schäden und Verletzte
Erneut nimmt ein zerstörerischer Taifun Kurs auf Japan. Dabei handelt es sich um einen besonders heftigen Wirbelsturm. Schon seine Ausläufer haben Schäden angerichtet. Es gibt mehrere Verletzte. Tausende Menschen sind dazu aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen.

Der außergewöhnlich starke Taifun "Hagibis" hat in Japan erste Schäden angerichtet und unter anderem zahlreiche Häuser überschwemmt. Der Wirbelsturm bewegte sich über dem Pazifik auf das asiatische Inselreich zu und dürfte am Samstagabend (Ortszeit) auf Land treffen. In Tokios Nachbarprovinz Chiba, wo bereits im September ein heftiger Taifun gewütet und zu massiven Stromausfällen geführt hatte, kam mindestens ein Mensch ums Leben, als ein Lastwagen in den Sturmböen umstürzte. Vier Hausbewohner erlitten Verletzungen, als ein Wohngebäude vollkommen zerstört wurde. In vielen Haushalten fiel der Strom aus. 

Tausende in japanischen Zentralprovinzen wie Mie und Kanagawa südwestlich der Millionen-Hauptstadt Tokio wurden am Samstag aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. In der benachbarten Provinz Shizuoka standen Straßen und Häuser unter Wasser. Die Behörden warnten, dass Häuser in den starken Sturmböen einstürzen könnten. Manche Bewohner deckten die Dächer ihrer oft in Leichtbauweise errichteten Häuser vorsorglich mit blauen Plastikplanen ab, mancher verbarrikadierte die Fenster mit Brettern.

Bahnbetreiber hatten frühzeitig Einschränkungen des Verkehrs für das Wochenende im Westen und Osten Japans einschließlich Tokio angekündigt. Die Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) strich für Samstag sämtliche Inlandsflüge sowie die meisten internationalen Flüge von und zu den Tokioter Flughäfen Haneda und Narita. Auch Japan Airlines (JAL) entschied, die meisten Flüge am Samstag zu streichen. Viele Kaufhäuser in Tokio und Umgebung blieben am Samstag geschlossen. Auch Unternehmen wie die Autobauer Toyota und Honda ließen die Bänder in einigen ihrer Fabriken an dem Tag ruhen.

Der Taifun "Hagibis" erreicht nahe seines Zentrums Windgeschwindigkeiten von bis zu 234 Kilometern pro Stunde. Der Wirbelsturm könnte Tokio und andere Gebiete im Osten des Landes mit den schlimmsten Regenfällen seit jenem Taifun überziehen, der im Jahr 1958 mehr als 1.200 Menschen in der Region das Leben gekostet hat. (dpa)

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