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Zahl der Toten nach Hurrikan auf Bahamas steigt auf über 40 – "Dorian" zieht in Richtung Kanada

Zahl der Toten nach Hurrikan auf Bahamas steigt auf über 40 – "Dorian" zieht in Richtung Kanada
Zahl der Toten nach Hurrikan auf Bahamas steigt auf über 40 – "Dorian" zieht in Richtung Kanada
Das Ausmaß der Zerstörung auf den Bahamas ist noch nicht zu überblicken. Die Zahl der Toten ist aber schon auf mehr als 40 gestiegen. Hunderte Menschen werden vermisst. Den Einheimischen werden auch deutsche Soldaten Hilfe leisten. Jetzt zieht der Sturm gen Kanada.

Dem Hurrikan "Dorian" sind nach jüngsten Berichten mindestens 43 Einwohner der Bahamas zum Opfer gefallen. Dies teilte Premierminister Hubert Minnis der Zeitung The Tribune am Freitagabend (Ortszeit) mit. Gesundheitsminister Duane Sands sagte im Rundfunk, er glaube, die endgültige Zahl der Todesopfer werde "überwältigend" sein. Angesichts der Zerstörung kamen Helfer nur schwer in die betroffenen Gebiete. Hunderte Menschen – manchen Berichten zufolge sogar Tausende – wurden noch vermisst. Nach Schätzung des Roten Kreuzes wurden auf der Insel Grand Bahama und den Abaco-Inseln ungefähr 13.000 Häuser schwer beschädigt oder zerstört.

"Dorian" hatte die nördlichen Inseln des karibischen Staates am vergangenen Sonntag als Hurrikan der kraftvollsten Kategorie 5 getroffen und war erst am Mittwoch komplett über den Inselstaat hinweggezogen. Er hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Es kam dabei zu meterhohen Sturmfluten und großflächigen Überschwemmungen.

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US-Präsident Donald Trump sandte in einer auf seinem Twitter-Account veröffentlichten Videobotschaft seine besten Wünsche an die Menschen auf den Bahamas. Die Bahamas seien sehr hart getroffen worden, die USA würden unter anderem mit Wasser und Lebensmitteln helfen.

Auch Deutschland kündigte an, 70 Marinesoldaten zu einem Hilfseinsatz in den Karibikstaat zu schicken. Die Männer und Frauen seien auf dem niederländischen Docklandungsschiff "Johan de Witt", das Kurs auf die Bahamas nehme, hieß es am Freitag aus dem Verteidigungsministerium in Berlin. Das Schiff liege vor der Karibikinsel St. Martin und erhalte am Wochenende Ladung und Material. Es solle spätestens am Montag auslaufen.

Auch die Vereinten Nationen, die Europäische Union und andere Länder bereiteten Hilfseinsätze vor.

Am Freitag traf "Dorian" als Hurrikan der schwächsten Kategorie 1 und mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde auf eine Gruppe vorgelagerter Inseln im US-Bundesstaat North Carolina. Dort kam es zu großen Überschwemmungen. Häuser wurden abgedeckt, Bäume und Strommasten knickten um. Zeitweise verloren rund 200.000 Haushalte ihre Stromversorgung. Auf der Insel Ocracoke in der Inselgruppe Outer Banks saßen Hunderte Menschen zeitweise fest. Der Wirbelsturm sollte am Samstag in relativ großer Entfernung zur US-Küste an den Bundesstaaten Neuenglands vorbeiziehen, darunter New York, Massachusetts und Maine, erklärte das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) am Freitag (Ortszeit).

Im weiteren Verlauf sollte "Dorian" ab diesem Samstagabend als abgeschwächter Sturm über Nova Scotia im äußersten Nordosten Kanadas hinwegziehen. (dpa)

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