icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Nordkorea: John Bolton ist ein "fehlerhaftes menschliches Produkt"

Nordkorea: John Bolton ist ein "fehlerhaftes menschliches Produkt"
Fehlerhaftes Produkt? John Bolton im Februar 2019 in Florida
Nordkorea reagiert heftig auf die Kritik des US-Sicherheitsberaters John Bolton an den Raketentests des Landes. Bolton sei ein "fehlerhaftes Produkt" und ein Kriegstreiber. Auch US-Präsident Trump distanziert sich von Bolton und sieht in den Tests kein Problem.

Nordkorea hat seine jüngsten Raketentests verteidigt und Kritik aus den USA mit scharfen Worten zurückgewiesen. Der US-amerikanische Sicherheitsberater John Bolton hatte die Tests als Verstoß gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats bewertet. Diese Einschätzung nannte das nordkoreanische Außenministerium "ignorant". Bolton sei ein "fehlerhaftes menschliches Produkt" und ein Kriegstreiber.

Nordkoreaner bei einer Parade mit Raketenattrappe, Pjöngjang, Nordkorea, 15. April 2017.

Zum ersten Mal seit Ende des Jahres 2017 hatte Nordkorea Anfang Mai zwei Kurzstreckenraketen gestartet. Wenige Tage zuvor hatte Pjöngjang bereits andere Waffensysteme getestet. Die Tests werden als Versuch gesehen, die USA zu einer Lockerung der Sanktionen gegen das asiatische Land zu bewegen, ohne dabei die Verhandlungen abzubrechen.

Während seines Besuchs in Japan ging auch US-Präsident Donald Trump auf Distanz zu seinem Sicherheitsberater. Er fühle sich durch die nordkoreanischen Tests nicht gestört. Trump wörtlich:

Wie Sie wissen, glauben meine Leute, es könnte eine Verletzung gegeben haben. Ich sehe das anders. Ich sehe das als Mann, vielleicht möchte er mehr Aufmerksamkeit. Vielleicht nicht. Wer weiß? Es spielt keine Rolle. Alles, was ich weiß, ist, es gab keine Atomtests, keine ausgehenden ballistischen Raketen, keine ausgehenden Langstreckenraketen. Und ich glaube, wir werden eines Tages ein Abkommen haben.

Bereits am Wochenende hatte sich der US-Präsident auf Twitter ähnlich geäußert. Seit seinem gescheiterten Gipfeltreffen mit Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un im Februar hatte sich Trump wiederholt zuversichtlich geäußert, mit Pjöngjang ein Abkommen über den vollständigen Abbau des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms erzielen zu können.

Mehr zum Thema - Für die USA wird die geo-politische Luft immer dünner

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen