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Sri Lanka: Angriffe waren Selbstmordanschläge – Opferzahl steigt auf 290

Sri Lanka: Angriffe waren Selbstmordanschläge – Opferzahl steigt auf 290
Sri Lanka: Angriffe waren Selbstmordanschläge – Opferzahl steigt auf 290
Die verheerende Anschlagsserie auf drei christliche Kirchen und drei Luxushotels mit fast 300 Toten am Ostersonntag in Sri Lanka ist von Selbstmordattentätern ausgeführt worden. Das teilte ein Forensiker des Verteidigungsministeriums Sri Lankas am Montag mit.

Zu den zwei späteren Explosionen in einem weiteren Hotel und einer Wohngegend in Vororten der Hauptstadt Colombo gab es zunächst keine näheren Angaben.

Bei den Explosionen starben nach Polizeiangaben vom Montag mindestens 290 Menschen, darunter auch mindestens 35 Ausländer aus mehreren Ländern. Unter den rund 450 Verletzten, die noch in Krankenhäusern behandelt wurden, waren 19 Ausländer. Die deutsche Botschaft in Sri Lanka steht nach Angaben von Bundesaußenminister Heiko Maas mit den lokalen Behörden in Kontakt und bemüht sich um Aufklärung, ob auch Deutsche betroffen sind.

Wie Premierminister Ranil Wickremesinghe in einer Fernsehansprache sagte, stammten die Festgenommenen alle aus Sri Lanka. Er wolle aber im Ausland um Unterstützung bitten, um herauszufinden, ob die Angreifer Verbindungen zum internationalen Terrorismus hätten.

Wir werden nicht zulassen, dass der Terrorismus in Sri Lanka sein Haupt erhebt. Alle Maßnahmen werden ergriffen, um den Terrorismus auszulöschen", sagte Wickremesinghe.

Die Motive der Attentäter waren auch am Montagmorgen noch unklar. Nach Polizeiangaben wurden inzwischen 24 Verdächtige festgenommen, die verhört würden. Auch einen Tag nach den Anschlägen hatte sich zunächst niemand zu den Angriffen bekannt. (dpa)

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