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US-Think Tank will über Beweise für geheime Raketenbasis Nordkoreas verfügen

US-Think Tank will über Beweise für geheime Raketenbasis Nordkoreas verfügen
Bildschirm in Tokio mit Nachrichten über einen nordkoreanischen Raketentest, Japan, 4. Juli 2017.
Ein Think Tank aus den USA will angeblich Beweise haben, dass Nordkorea noch immer eine "militärische Bedrohung" darstellt. Satellitenaufnahmen sollen die Existenz einer von Pjöngjang nicht deklarierten Raketenbasis für Raketen von mittlerer Reichweite belegen.

Der US-Think Tank "Beyond Parallel" zeigt sich gewiss, dass Nordkorea 212 Kilometer nördlich der Entmilitarisierten Zone (DMZ) eine von der Regierung in Pjöngjang nicht deklarierte Raketenbasis besitzt. Diese wird als Sino-ri Station bezeichnet. Die DMZ trennt Nord- und Südkorea. Als Beweis dient der Denkfabrik eine Satellitenaufnahme vom 27. Dezember 2018. In dem Bericht heißt es, diese Raketenbasis sei mit Raketen mittlerer Reichweite der Typen Nodong-1 und -2 ausgerüstet.

Archivbild

Die Denkfabrik "Beyond Parallel" versteht sich als Vermittler von "Transparenz und Verständnis für die koreanische Wiedervereinigung". Auszug aus dem Bericht:

(Die Basis und die Nodong-Raketen, die dort gelagert werden,) passen in die vermutete Nuklear-Militärstrategie Nordkoreas, indem sie auf operativer Ebene nukleare oder konventionelle Erstschlagfähigkeiten bieten, die sowohl die gesamte koreanische Halbinsel wie auch die meiste Teile Japans miteinbeziehen.

Die Basis könne auch bei der Entwicklung der neuesten Generation Pukkuksong-2 (KN-15) und des Raketentests im Februar 2017 eine Rolle gespielt haben. Sino-ri gehöre zu insgesamt rund 20 nicht deklarierten Raketenstützpunkten und solle eine Zentrale Rolle bei der Stationierung der Brigade und ihrer Raketen spielen. Die dort gelagerten Raketen hätten eine Reichweite, die fast ganz Japan bedroht. 

Nach einem ersten, historischen Gipfeltreffen in Singapur zwischen dem nordkoreanischen Regierungsführer Kim Jong-un und dem US-Präsidenten Donald Trump hatte Nordkorea auf die Lockerung der Sanktionen gehofft. Das Land hatte sich dazu bereit erklärt, keine weiteren Raketentests durchzuführen. Vor den Augen geladener Journalisten als Beobachter, darunter auch RT, zerstörte Nordkorea exemplarisch ein militärisches Testgebiet.

Weiter heißt es in dem Bericht: 

Während Diplomatie von entscheidender Bedeutung ist und der primäre Weg zur Lösung sein sollte, müssen alle künftigen Vereinbarungen alle operativen Raketenbasiseinrichtungen berücksichtigen, die eine Bedrohung für die US-amerikanische und die südkoreanische Sicherheit darstellen. 

Ein zweites Treffen zwischen Trump und Kim Jong-un ist für Ende Februar vorgesehen. Der Stützpunkt Sino-ri war nie Teil der Debatte zur atomaren Abrüstung zwischen den USA und Nordkorea. Donald Trump bezeichnete das Verhältnis zwischen den USA und Nordkorea als sehr gut.

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