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Neujahrsbotschaft der chinesischen Armeeführung: Bereitet euch 2019 auf einen Krieg vor

Neujahrsbotschaft der chinesischen Armeeführung: Bereitet euch 2019 auf einen Krieg vor
Chinesische Truppen sollen die Ausbildung intensivieren, Spitzentechnologie weiterentwickeln und sich vor allem auf einen Krieg vorbereiten, "um diesen auch gewinnen zu können". So die Neujahrsbotschaft der chinesischen Volksbefreiungsarmee (VBA) an ihre Soldaten.

"Soldaten ausbilden und Vorbereitungen auf einen Krieg" werden für die Streitkräfte im Jahr 2019 oberste Priorität haben, lautet die wichtigste Botschaft in der Neujahrsansprache der VBA an die Truppe.

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Wir sollten gut vorbereitet sein für alle Formen des militärischen Kampfes und die militärische Reaktionsbereitschaft unserer Truppen für einen Ernstfall umfassend verbessern, um sicherstellen zu können, dass wir eine solche Herausforderung annehmen und gewinnen können, wenn es eine entsprechende Situation gibt", so die in einem sehr ernsten Ton gehaltene Neujahrsbotschaft.

Die Neujahrsbotschaft schloss ab mit einem Aufruf, "die Armee durch Wissenschaft und Technologie zu reformieren" und die Beziehungen zur Kommunistischen Partei Chinas zu stärken.

Kurz nach der Neujahrsbotschaft wurde auch ein Aufruf des chinesischen Präsidenten Xi Jinping zur Wiedervereinigung mit Taiwan veröffentlicht. Xi betonte darin zwar, dass "die Interessen und das Wohlergehen der Inselbewohner" beschützt werden würden, stellte aber gleichzeitig klar, dass Peking "sich alle notwendigen Maßnahmen vorbehält, wenn Außenstehende diesen Prozess behindern wollen."

Taiwan ist eines der Themen, die wesentlich zur Eskalation zwischen den USA und China beitragen, seit US-Präsident Donald Trump der Insel verstärkte militärische Unterstützung zugesagt hat. China hat diesen Schritt stets scharf kritisiert und die USA vor einer Einmischung in die "inneren Angelegenheiten" Chinas gewarnt. Neben Taiwan ist das Südchinesische Meer eine weitere Region, in der die Spannungen zwischen den USA und China massiv anwachsen.

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Bereits im vergangenen Jahr hatte Xi die Truppen aufgefordert, die Vorbereitungen auf einen möglichen militärischen Konflikt zu verstärken:

Wir müssen die allgemeine Kampfbereitschaft, die gemeinsamen Übungen und die Konfrontationsübungen verstärken, um die Fähigkeiten unserer Soldaten und die Vorbereitung auf einen Krieg weiter zu verbessern.

Eine Panzerbesatzung der U.S. Army M1A1 Abrams während der Übung Combined Resolve XI an der Seite eine Reihe von gepanzerten Fahrzeugen der ukrainischen Armee, Hohenfels, Deutschland, 10. Dezember 2018.

Washingtoner Strategen benennen Peking offen als militärischen Hauptgegner der USA und behaupten sogar, dass China die USA in einigen Bereichen überlegen sein könnte. So hat das Pentagon wiederholt davor gewarnt, dass das chinesische Militär in naher Zukunft die USA beim Einsatz von See- und Luftstreitkräften sowie bei der Entwicklung zukünftiger Waffensysteme hinter sich lassen könnte.

Einige Mitglieder der US-Militärelite spekulierten auch über die Möglichkeit, in eine militärische Konfrontation mit China "verwickelt" zu werden. Der ehemalige Oberkommandierende der US-Landstreitkräfte in Europa, Generalleutnant a. D. Frederick "Ben" Hodges, betonte auf dem NATO-Gipfel im Oktober 2018 in Warschau, dass Washington "mit der chinesischen Bedrohung" im Pazifik umgehen müsse. Was er unter "umgehen" verstand, machte er dann umgehend sehr deutlich:

Die Vereinigten Staaten brauchen einen sehr starken europäischen Pfeiler. Denn ich denke, dass wir uns in zirka 15 Jahren mit China im Krieg befinden werden - das ist zwar nicht unvermeidlich - aber sehr, sehr wahrscheinlich.

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