icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Japan: Forscher entdecken beinahe endloses Vorkommen an seltenen Edelmetallen

Japan: Forscher entdecken beinahe endloses Vorkommen an seltenen Edelmetallen
Seltenerdmetalle sind bei der Herstellung von Hightech-Produkten wie Smartphones von entscheidender Bedeutung (Symbolbild)
Forscher haben Vorkommen von Seltenerdmetallen unter japanischen Gewässern entdeckt, die die Welt auf einer "beinahe endlosen Basis" versorgen können, berichtet der TV-Sender CNBC mit einem Verweis auf eine am Dienstag veröffentlichte Studie.

Die Bodenschätze befinden sich in einem etwa 965 Quadratkilometer großen Stück Meeresboden in der Nähe der japanischen Insel Minami-Torishima, die sich ungefähr 1.850 Kilometer südöstlich von Tokio befindet, so die Studie, die unter den wissenschaftlichen Berichten der Nature Publishing Group veröffentlicht wurde.

Seltenerdmetalle sind bei der Herstellung von Hightech-Produkten wie Elektrofahrzeugen, Mobiltelefonen und Batterien von entscheidender Bedeutung, und die Welt verlässt sich bisher bei fast allen Seltenerdmetallen auf China.

Donald Trump füttert japanische Kois, Akasaka, Tokio, Japan, 6.November 2017.

Laut der Studie enthält der Meeresboden mehr als 16 Millionen Tonnen Seltenerd-Oxide. Das entspreche einer Versorgung von Yttrium für etwa 780 Jahre, Europium für 620 Jahre, Terbium für 420 Jahre und Dysprosium für 730 Jahre.

Die Entdeckung "hat das Potenzial, diese Metalle auf einer beinahe endlosen Basis an die Welt zu liefern", heißt es in der Studie.

Japan könnte China ablösen

Die Entdeckung der Vorkommen könnte Japan in Konkurrenz zu China zum weltweit größten Produzenten dieser seltenen Metalle machen, so das Wall Street Journal am Mittwoch.

Mehr zum Thema -Saudis und Japaner planen weltweit größtes Solarprojekt

Japan begann damit, seine eigenen Seltenerdmetalle zu explorieren, nachdem China 2010 während eines Streits über Inseln, die beide Länder beanspruchen, Lieferungen zurückgehalten hat. Als großer Elektronikhersteller benötigt Japan diese jedoch für die Herstellung von Komponenten.

Separat davon hielt China die Exporte bestimmter Arten von Seltenen Erden ab 2010 zurück, was dazu führte, dass die Preise um das Zehnfache stiegen und Tokio noch weiter dazu veranlasste, nach anderen Quellen zu suchen.

Die Gewinnung dieser Metalle aus dem Meeresboden wird jedoch zu einer teuren Angelegenheit. Ein Konsortium aus japanischen Regierungsstellen, Unternehmen und Forschern plane, innerhalb der nächsten fünf Jahre einen Machbarkeitstest durchzuführen, so das Wall Street Journal.

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen