icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Japan: Sex-Unternehmerin verklagt Staat auf Fördermittel wegen Corona

Japan: Sex-Unternehmerin verklagt Staat auf Fördermittel wegen Corona
Symbolbild: Das "Kanamara-Matsuri" im japanischen Kawasaki am 7. April 2019
Die japanische Regierung beschloss kleine Unternehmen finanziell zu unterstützen, um durch die Corona-Krise zu kommen. Eine Unternehmerin aus dem Sex-Gewerbe sieht sich hintergangen. Sie verklagt den Staat auf eine Finanzspritze.

Die japanische Regierung hat zugesagt, kleinere Unternehmen mit zwei Millionen Yen zu unterstützen. Darüber hinaus erhalten die Betroffenen Vergünstigungen bei etwa Mietzahlungen. Ausgenommen sind die Sexindustrie und auch Betreiber von Stundenhotels. Ein Antrag auf finanzielle Hilfen der Unternehmerin und anderer Personen, die in der japanischen Sexindustrie tätig sind, wurden abgelehnt.

Es handele sich um eine Diskriminierung ihrer Tätigkeit, da die von ihr gezahlten Steuergelder möglicherweise in die finanzielle Hilfe flössen. Damit könnte der Staat gegen Artikel 14 der japanischen Verfassung verstoßen haben. Dieser verbietet Diskriminierung.

Die Frau reichte im Bezirksgericht Tokio Klage gegen den Staat und die Unternehmen Recruit Co, Deloitte Tohmatsu und Financial Advisory LLC ein. Diese Unternehmen sind mit der Auszahlung der staatlichen Hilfen betraut. Neben Geld von Staat fordert sie eine Entschädigung, da sie mit ihrem Geschäft "ohne vernünftige Gründe" diskriminiert werde. 

Laut Anwälten musste die Frau ihre Geschäftstätigkeiten zwischen Mitte April und Ende Mai wegen der Ausbreitung des Coronavirus einstellen. Sie hatte hierdurch 70 Prozent Umsatzeinbußen gegenüber dem Vorjahr.

Mehr zum Thema - Safer Sex in Zeiten von Corona: Kanadas Top-Ärztin rät zu Geschlechtsverkehr mit Maske

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen