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Aufruf vom IS: Indische Muslime sollen Coronavirus verbreiten

Aufruf vom IS: Indische Muslime sollen Coronavirus verbreiten
Muslimische Demonstranten in der Kaschmirregion halten während einer Protestveranstaltung am 22. August 2018 die Fahne des Islamischen Staats.
Indischen Medienberichten zufolge fordert der Islamische Staat in einer "Lockdown-Sonderausgabe" seiner Zeitschrift dazu auf, den Coronavirus zu nutzen, um Ungläubige zu töten. Demnach sollten indische Muslime bereit sein, "die Kuffār zu vernichten".

Während sich die Welt wieder mit rasch steigenden Fällen des neuartigen Coronavirus auseinandersetzt, hat die Online-Publikation des Islamischen Staates "Voice of Hind" in einer 17-seitigen, speziellen "Lockdown-Sonderausgabe" offenbar dazu aufgerufen, die Pandemie als Gelegenheit zu nutzen, um "Kuffār" (Ungläubige) zu töten.

Dem Fernsehsender India Today TV zufolge soll die Terrororganisation in einer online verbreiteten, englischsprachigen Ausgabe ihres Magazins dazu auffordern, die "Kuffār" zu töten. Die indischen Muslime sollten laut dem Magazin bereit sein, Schritte zu unternehmen, um "die Ungläubigen zu vernichten". Die Titelseite der "Lockdown-Ausgabe" der Zeitschrift soll ein Bild der Teilnehmer der Nizamuddin-Markaz-Veranstaltung zeigen sowie ein Bild der Unruhen in Delhi. Tenor: "Die Gläubigen stehen aufrecht, es ist Zeit, dass Kufr [Unglaube] fällt".

Ausschreitungen wegen umstrittenen Einbürgerungsgesetzes in Neu-Delhi – über 20 Tote

Die Moschee Nizamuddin-Markaz organisierte im März 2020 während der COVID-19-Pandemie eine große Versammlung, die zum Coronavirus-Hotspot 2020 in Delhi wurde. Ab dem 19. April 2020 wurden etwa 30 Prozent der Coronavirus-Fälle und sechs Prozent der Todesfälle in Indien diesem Hotspot zugeschrieben. In Delhi war es im Februar dieses Jahres im Rahmen eines neuen Staatsbürgerschaftsgesetzes zu Unruhen gekommen. Indische Muslime fühlen sich durch das Gesetz diskriminiert.

Der Islamische Staat gibt in seinem Magazin offenbar auch ganz konkrete Tipps, wie die "Ungläubigen" vernichtetet werden können. "Halten Euch jederzeit bewaffnet, um nie eine Gelegenheit zu verpassen, so viele Kuffār wie möglich zu töten. Halter Ketten, Seile und Drähte bereit, um sie zu erwürgen, oder zu Tode zu prügeln", soll es in dem Magazin heißen. Und weiter:

Jeder scharfe Gegenstand wie Glas wird leicht töten (...) Werkzeuge wie Scheren und Hämmer können nützlich sein, um die Kuffār zu töten.

Als letzter Punkt wird dann aufgeführt: "Verbreiten Sie den COVID-Virus unter so vielen Kuffār wie möglich, um sie leicht und mit weniger Aufwand zu töten". Hier ein Screenshot:

Aufruf vom IS: Indische Muslime sollen Coronavirus verbreiten
Aufforderung, das Coronavirus als Waffe einzusetzen.

Das Magazin fordere die Muslime auch dazu auf, das Virus unter den während der Corona-Abriegelung eingesetzten Polizisten zu verbreiten. "Behandelt COVID-19 als Waffe gegen die Ungläubigen", so das Magazin.

Eine Sondereinheit der indischen Polizei hatte im Januar dieses Jahres eine Terrorzelle des Islamischen Staates (IS) in Delhi hochgenommen. Die Behörden gehen davon aus, dass der IS über soziale Medien und Messengerdienste wie Telegramm operiert.

Laut eines Berichts der Vereinten Nationen soll es in Kerala und Karnataka eine "beträchtliche Anzahl" islamischer Terroristen geben. Dem Bericht zufolge habe die Terrororganisation al-Qaida auf dem indischen Subkontinent zwischen 150 und 200 Kämpfer aus Indien, Pakistan, Bangladesch, die bereit seien, Anschläge zu planen.

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