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Aserbaidschan droht Armenien mit Raketenangriff auf Atomkraftwerk

Aserbaidschan droht Armenien mit Raketenangriff auf Atomkraftwerk
Aserbaidschan droht Armenien mit Raketenangriff auf Atomkraftwerk
Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium hat Armenien damit gedroht, dass die Streitkräfte des Landes einen präzisen Raketenangriff auf das armenische Atomkraftwerk Metsamor durchführen können. Armenien bezeichnete die Drohung als "Absicht zum Völkermord".

Die Lage an der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan bleibt weiterhin gespannt. Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium hat der armenischen Seite mit einem Raketenangriff auf das Atomkraftwerk Metsamor gedroht. Dieses liegt etwa 30 Kilometer westlich der armenischen Hauptstadt Jerewan. Zuvor kursierten in sozialen Medien Vermutungen, wonach Armenien den Mingəçevir-Stausee in Aserbaidschan attackieren könnte.

Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium betonte, dass das Land über moderne Luftabwehrsysteme verfügt und einen möglichen Angriff abwehren kann. Vagif Dargahli, Pressesprecher der Behörde, sagte am Donnerstag:

Die modernsten Waffensysteme unserer Armee können einen präzisen Schlag auf das Atomkraftwerk Metsamor versetzen, was eine riesige Tragödie für Armenien sein könnte

Armenien nannte die Androhung eines Raketenangriffs auf das Atomkraftwerk eine Verletzung des internationalen humanitären Rechts. Solche Aussagen seien ein direkter Ausdruck des staatlichen Terrorismus und zeigten "Völkermord-Absichten", hieß es in einer Erklärung des armenischen Außenministeriums. Die Führung in Aserbaidschan stelle eine Gefahr für alle Völker der Region dar, darunter auch für das eigene Volk, so die Behörde.

Der Grenzkonflikt zwischen den ehemaligen Sowjetrepubliken Aserbaidschan und Armenien war am 12. Juli erneut aufgeflammt. Die Seiten werfen sich gegenseitig Mörserbeschuss grenznaher Stützpunkte vor. Aserbaidschan meldete zudem die Zerstörung eines armenischen Stützpunktes durch seine Artillerie.

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