icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Wieder Stromausfall in Venezuela – wie auf Guaidós Bestellung?

Wieder Stromausfall in Venezuela – wie auf Guaidós Bestellung?
In Venezuela ist es wieder zu einem großen Stromausfall gekommen (Archivbild vom 26. März 2019, Caracas)
In Venezuela hat sich ein weiterer Stromausfall ereignet - bezeichnenderweise kurz nachdem Oppositionsführer Juan Guaidó aufgerufen hatte, am Mittwoch gegen einen "Zusammenbruch der Grundversorgung" zu demonstrieren.

In Venezuela wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kurz vor Mitternacht ein weiterer Stromausfall in einigen Gebieten und aus der Hauptstadt Caracas gemeldet. Die venezolanische Opposition führte dies auf einen "Mangel an Wartung" zurück.

Alles nur ein Zufall? Immerhin rief der selbsternannte "Interimspräsident" Juan Guaidó dazu auf, am Mittwoch gegen den "Zusammenbruch der Grundversorgung" zu protestieren, schreibt  El Comercio. Der Stromausfall kam also pünktlich in der Nacht zu Mittwoch – wie auf Bestellung.

Gespenstische Dunkelheit in Caracas während des Stromausfalls: Es sind fast nur noch die Scheinwerfer der Autos, die die Stadt erhellen.

Nicht verwunderlich daher, dass der Präsident Venezuelas Nicolás Maduro die Stromausfälle im Land wiederum als Sabotageversuche seitens der venezolanischen Opposition unter Beihilfe der USA wertete.

Erhebliches Störpotenzial

Ein Zusammenbruchs des Stromnetzes hat in der Tat das Potenzial, die gesamte Grundversorgung eines Landes lahmzulegen. Dieser Stromausfall ist nur der jüngste einer ganzen Reihe, die sich im zurückliegenden Monat ereigneten. Der massivste Stromausfall brach am 7. März über das Land herein: Er dauerte fünf Tage und lähmte einen großen Teil der Infrastruktur. Internet, Telefonleitungen, die Wasserversorgung und öffentliche Verkehrsmittel waren betroffen.

Angesichts eines drohenden Kollapses rief die Bürgermeisterin der bolivarischen Gemeinde Libertador, Érika Farías Peña, über Twitter die Bevölkerung auf, einen kühlen Kopf zu bewahren: "Zu diesem Zeitpunkt wird über neue Störungen bei der Stromversorgung berichtet, nicht nur in Caracas, sondern auch in verschiedenen [anderen] Regionen des Landes. Als erstes hier mein Aufruf, ruhig zu bleiben – Nerven wie Drahtseile!"

Vorsorge macht sich bezahlt

Als Reaktion auf die häufigen Stromausfälle setzte Maduro kürzlich ein Programm zur Stromrationierung in Kraft, um das Stromnetz zu stabilisieren – das scheint zu fruchten: Innerhalb weniger Minuten nach der Meldung über den Ausfall wurde nämlich berichtet, dass die Stromversorgung allmählich wiederhergestellt werde. Um 1:20 Uhr teilte Farías Pena Aufnahmen der wieder intakten Straßen- und Innenbeleuchtung in Caracas. Nach ihrer Information wurden 16 Gebiete in der Stadt zu diesem Zeitpunkt wieder mit Elektrizität versorgt.

Von der Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV) kam eine Erklärung, in den Stromversorgungsbetrieben werde daran gearbeitet, das Problem zu lösen. Daneben wurde hervorgehoben, dass Krankenhäuser im Land alternative Systeme zur Energieversorgung eingerichtet haben und während des Stromausfalls auf diese ausweichen konnten, berichtet Telesur.

Mehr zum Thema – Venezolanischer Energieminister: Wiederherstellung des Stromnetzes kann bis zu einem Jahr dauern

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen