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Venezuela: Diosdado Cabello verurteilt falsche Schlüsse nach Vorfällen nahe Grenze zu Brasilien

Venezuela: Diosdado Cabello verurteilt falsche Schlüsse nach Vorfällen nahe Grenze zu Brasilien
Diosdado Cabello, Präsident der verfassungsgebenden Versammlung Venezuelas, kommentierte die Vorfälle nahe der brasilianischen Grenze, in denen venezolanische Truppen das Feuer auf Zivilisten eröffnet haben sollen und warnte vor falschen Schlüssen.

Der Präsident der verfassungsgebenden Versammlung Venezuelas, Diosdado Cabello, bestätigte am Freitag, dass eine Person bei den Vorfällen in Kumarakapay nahe der Grenze zu Brasilien ums Leben kam. Dabei betonte er, dass die Bolivarische Nationalgarde (GNB) nicht, wie von der Opposition behauptet, involviert war.

Nach Angaben der venezolanischen Opposition kam es am Freitag nahe der Grenze zwischen Venezuela und Brasilien zu Zusammenstößen zwischen Soldaten und Angehörigen des indigenen Volkes der Pemón, bei dem eine Person starb und 14 verletzt wurden. 

Der Oppositionspolitiker Americo De Grazia veröffentlichte Videomaterial, das bei dem Vorfall Verwundete zeigte. Laut Medienberichten, teils unter Berufung auf Americo De Grazia, ereignete sich der tödliche Vorfall während einer angeblichen Konfrontation zwischen Einwohnern der indigenen Gemeinschaft und der Bolivarischen Nationalgarde (GNB). Diosdado Cabello bestritt diese Informationen jedoch mit Verweis auf bisherige Erkenntnisse.

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Es zeigt sich, dass das Ereignis in Kumarakapay aufgrund der Art der dort verwendeten Patronen nicht die Bolivarische Nationalgarde betrifft", sagte der hochrangige Politiker und Ex-Militär. 

In einer Presseerklärung im Rahmen des Konzerts an der Grenze zu Kolumbien sagte Cabello, nach den vorläufigen Ermittlungen über das Geschehene seien vielmehr "bewaffnete Banden des Abgeordneten Américo De Grazia und der Partei Voluntad Popular "an dem Vorfall beteiligt gewesen. Diosdado Cabello wurde im vergangenen Juni zum Vorsitzenden der verfassunggebende Versammlung Venezuelas (ANC) gewählt. Er ist außerdem Vizepräsident der Vereinigten Sozialistischen Partei von Venezuela (PSUV). Am Mittwoch protestierten zahlreiche Regierungsanhänger zusammen mit Cabello gegen die Politik der Vereinigten Staaten gegenüber Venezuela.

Die Opposition um den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó wollte zum Wochenende Fakten schaffen. Guaidó kündigte eine "humanitäre Lawine", aus hunderttausenden von Freiwilligen und schweren Transportfahrzeugen an, die an der Grenze zu Venezuela in Kolumbien bereitstehende Hilfsgüter ins Land schaffen sollen. 

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat weiterhin viele Anhänger, sowohl in der Bevölkerung als auch in der Armee – was nicht unterschätzt werden sollte. Versammlung vor dem Präsidentenpalast Miraflores, 26. Januar 2019.

Auch auf der niederländischen Karibikinsel Curaçao und in Brasilien stehen Lieferungen bereit, allerdings hatte Curaçao am Freitag betont, diese nur mit Erlaubnis aus Caracas zu liefern, während der Präsident Brasiliens eine Krisensitzung wegen der Situation im Nachbarland einberief.

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Das Wochenende begann am Freitag mit Konzerten fanden auf beiden Seiten der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela. Im Vorfeld zeigte sich, dass diese hohes Eskalationspotenzial bargen.

Am Mittwoch fand ein Treffen zwischen dem kolumbianischen General Luis Navarro Jiménez und dem Befehlshaber des Südkommandos der US-Armee (United States Southern Command (USSOUTHCOM), Admiral Craig Faller, statt. Das Südkommando sieht sich zuständig für die Koordination und Führung aller militärischen Operationen der USA in Lateinamerika. In der gemeinsamen Pressekonferenz teilten die Militärs mit, dass man "zum Schutz der Zivilbevölkerung" eingreifen würde.

Am Donnerstag verkündete der kolumbianische Außenminister Carlos Holmes Trujillo auf einer Pressekonferenz in Bogotá, dass sein Land an der Grenze zu Venezuela sein Militär verstärkt, vorgeblich um das Durchkommen  "humanitärer Hilfen" zu gewährleisten.

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