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Putschversuch in Venezuela: "Maduro nicht legitim" - Die USA weigern sich, Diplomaten abzuziehen

Putschversuch in Venezuela: "Maduro nicht legitim" - Die USA weigern sich, Diplomaten abzuziehen
© Facebook / US-Botschaft in Caracas
US-Außenminister Mike Pompeo hat sich geweigert, Diplomaten aus Caracas abzuziehen. Er argumentierte, dass die Maduro-Regierung, die ihre diplomatischen Beziehungen zu den USA beendet hat, ohnehin nicht legitim wäre. Pompeo drohte mit "angemessenen Maßnahmen", sollte US-Personal gefährdet werden.

"Wir fordern die venezolanischen Militär- und Sicherheitskräfte auf, das Wohlergehen aller venezolanischen Bürger sowie der US-Bürger und anderer Ausländer in Venezuela weiterhin zu schützen", sagte Pompeo in einer Erklärung am Mittwochabend. Er fügte hinzu, dass die USA "geeignete Maßnahmen ergreifen werden, um jeden zur Rechenschaft zu ziehen, der die Sicherheit unserer Mission und ihres Personals gefährdet".

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro erklärte am Mittwoch alle US-Diplomaten zu Personae non gratae, nachdem Washington den Oppositionsführer Juan Guaidó als Präsidenten des Landes anerkannt hatte. In einem klaren Bruch mit Präsident Maduro sagte Guaidó, er wolle, dass die US-Diplomaten bleiben. Er rief dazu auf, dass die US-Seite die Voraussetzungen für einen möglichen diplomatischen Zwischenfall schaffen solle.

Zeigt sich trotz aller inneren und äußeren Widerstände siegesgewiss: Venezuelas Präsident Nicolas Maduro

Da die USA das "Regime Maduros" nicht anerkennen, sei Maduros Aufforderung, US-Diplomaten zur Ausreise aufzufordern, nicht legitim, behauptete Pompeo und fügte hinzu, dass Washington diplomatische Beziehungen zu Caracas ausschließlich über die Regierung Guaidós führen werde.

Nachdem die Trump-Regierung die Regierung Guaidós anerkannt hatte, folgte eine Reihe von US-Verbündeten, darunter die meisten OAS-Länder (Organisation Amerikanischer Staaten) und Kanada. Die Staats- und Regierungschefs der EU unterstützen ebenso die rebellische Regierung Guaidós.

Kuba und Bolivien haben ihre Unterstützung für Maduro bekundet, während Mexiko sagte, dass es die Legitimität von Maduro "vorerst" weiterhin anerkennen werde. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, kommentierte, dass die "Handauswahl" einer Regierung in Caracas durch die USA die wahre westliche Einstellung zum Völkerrecht, zur Souveränität und zur Nichteinmischung in innere Angelegenheiten von anderen Staaten perfekt illustriert.

Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bekundete seine Solidarität mit dem venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro. Erdoğan sagte:

"Maduro, Bruder, stehen Sie aufrecht, die Türkei steht hinter Ihnen", zitiert der türkische Präsidentensprecher İbrahim Kalın ein Telefongespräch zwischen Erdoğan und Maduro auf Twitter. Kalın teilte den Hashtag #WeAreMADURO.

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