Russia Insider deckt auf: Massive US-Medienmanipulation bei Berichterstattung über St. Petersburger Wirtschaftsforum

Einig gegen Russland. Die Kommentatoren von Bloomberg TV zum St. Petersburger Wirtschaftsforum. Quelle: Screenshot
Einig gegen Russland. Die Kommentatoren von Bloomberg TV zum St. Petersburger Wirtschaftsforum. Quelle: Screenshot
Die aggressive Meinungsmache in den USA gegen Russland hält unvermindert an. Das Internetportal Russia Insider hat anlässlich des St. Petersburger Wirtschatfsforums die Berichterstattung des US-amerikanischen Nachrichtensender Bloomberg etwas genauer untersucht. Das Ergebnis: Zahlreiche gezielte Umdeutungen und Verdrehungen bestimmen das Programm. Die Marschrichtung dabei: Generelle Feindseligkeit und Unterstellungen gegenüber Russland und Wladimir Putin.

Vergangene Woche fand die dreitägige Konferenz des St. Petersburger Wirtschaftsforums statt. Eingeladen war auch Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras. Vereinbart wurde unter anderem ein russisch-griechisches Pipeline-Projekt, das in den USA offenbar nicht zu uneingeschränkter Freude führte. Auch aus Deutschland waren Vertreter der Unternehmen Eon und OMV vor Ort. Für US-amerikanische Medien blieb da nur die missbilligende Berichterstattung zu der Wirtschaftskonferenz.

Das Internetportal Russia Insider hat zu diesem Anlass den US-amerikanischen Fernsehsender Bloomberg TV etwas genauer unter die Lupe genommen und zahlreiche Umdeutungen bis hin zu glatten Lügen aufgedeckt.

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So wurde die Tatsache, dass der Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin applaudiert wurde als "sowjetisches Gefühl", das sich im Raum breit machte, beschrieben. Als Putin sagte, Russland habe kein Interesse als Supermacht angesehen zu werden, heißt es im Bloomberg-Kommentar umgehend: "Russland will als Supermacht wahrgenommen werden".

Die Rede des griechischen Ministerpräsidenten vor dem Forum wurde kurzerhand als "diplomatischer Terror" bezeichnet.

Auf diese Weise setzte sich die Berichterstattung fort. Ohne dass Putins Rede Anlass zu solchen Mutmaßungen gegeben hätte, ließ Bloomberg seine Zuschauer dann wissen, "er [Putin] will bis nach Kiew ziehen". Weitere Verdrehungen und Spekulationen bestimmten das Programm, bevor das St. Petersburger Wirtschaftsforum abschließend als "Traurige Freakshow" bezeichnet wurde. Den Zuschauern des Wirtschaftsfernsehen wurde auch sogleich klar gemacht: "Russland ist nicht der Ort, wo Sie investieren wollen."

Russia Insider kommt zu dem Schluß: Bloombergs Berichterstattung kann nicht ernst genommen werden. Die Grenze zwischen Journalismus und interessengeleiteter Meinungsmache wurde hier stark überschritten.