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Wirtschaftsprofessor: Niemand stört Welthandel mehr als Trump und die USA

Wirtschaftsprofessor: Niemand stört Welthandel mehr als Trump und die USA
Der US-Präsident hat wiederholt erklärt, dass sein Land von der Welthandelsorganisation unfair behandelt wurde. Der Wirtschaftswissenschaftler Richard Wolff meint jedoch, dass es niemanden gibt, der den Welthandel mehr stört als die USA und ihr Präsident.

US-Präsident Donald Trump beschwerte sich in der vergangenen Woche auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass die Vereinigten Staaten von der Welthandelsorganisation (WTO) nicht "fair" behandelt wurden.

US-Außenminister Mike Pompeo und Finanzminister Steven Mnuchin nach der Ankündigung neuer Sanktionen gegen den Iran am 10. Januar 2020 im Weißen Haus in Washington

Die RT-Sendung Boom Bust lud den Wirtschaftswissenschaftler Professor Richard Wolff ein, um Trumps Aussagen sowie die Frage zu besprechen, was die transatlantischen Beziehungen erwarten könnte. Wolff erklärte:

Es ist eine konsequente Botschaft, die er schon vor seiner Amtszeit als US-Präsident verkündet hat. Seine Haltung, die meiner Meinung nach darauf abzielt, seine Wiederwahl zu sichern, ist, dass er die Vereinigten Staaten vor den gemeinen, bösen Ausländern schützt, die uns ausnutzen.

Laut dem Wirtschaftswissenschaftler griff Trump erst die Kanadier und Mexikaner in Bezug auf NAFTA an, um dann seinen zweijährigen Angriff auf China zu beginnen. Heute sei dieser Angriff Schnee von gestern, und die Leute fänden das nicht mehr so aufregend, daher brauche er eine neue Front, einen neuen Angriff auf irgendjemanden. Wolff betonte weiter:

Niemand stört den Welthandel mehr als Trump und die Vereinigten Staaten. Der ganze Sinn der WTO bestand darin, diese Dinge still und freundschaftlich zu regeln, anstatt sich gegenseitig mit der Zollwaffe anzugreifen, was für alle schlecht ist.

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