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Nach Herabstufung durch Moody's wegen anhaltender Proteste: Hongkonger Börse bricht ein

Nach Herabstufung durch Moody's wegen anhaltender Proteste: Hongkonger Börse bricht ein
Die Ratingagentur Moody's hat ihr Rating für Hongkong gesenkt. Das führte zu Einbrüchen bei den großen asiatischen Aktienmärkten. Als Grund wird die ineffektive Reaktion der lokalen Behörden auf die Proteste angegeben, die seit Monaten in der Stadt andauern.

An der Börse von Hongkong sind die Aktien unter den großen asiatischen Märkten am stärksten gefallen, nachdem die Ratingagentur Moody's den Ausblick für das Finanzzentrums von Aa2 auf Aa3 gesenkt hatte. Die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone betone, dass sie der Entscheidung "stark" widerspreche.

Die Proteste gegen die Regierung in Hongkong gingen auch am 1. Januar 2020 weiter.

Der Hang-Seng-Index, der führende Aktienindex Hongkongs und einer der wichtigsten in Asien, verlor 2,7 Prozent. Währenddessen rutschten auch andere regionale Märkte ab, wobei der SSE Composite Index des chinesischen Festlands um mehr als ein Prozent und der japanische Nikkei um 0,9 Prozent fiel.

Der Einbruch erfolgte weniger als 24 Stunden nachdem Moody's Investors Service mitteilte, dass der Grund für die Herabstufung Hongkongs die ineffektive Reaktion der lokalen Behörden auf die Proteste sei, die seit Monaten in der Stadt andauern und zu Chaos und Gewalt geführt haben. Die Agentur änderte jedoch auch ihre Kreditaussichten für Hongkong von negativ auf stabil. In einer Erklärung teilte die in den USA ansässige Rating-Agentur mit:

Die Herabstufung spiegelt vor allem die Ansicht von Moody's wider, dass die Stärke von Hongkongs Institutionen und Regierungsführung niedriger ist als zuvor geschätzt.

Unzufrieden mit der Entscheidung, erklärte die Regierung Hongkongs, dass sie "stark" dieser Einschätzung widerspreche, da es keinen ausreichenden Grund für Moody's gebe, seine Fähigkeit zur Bewältigung der Situation in Frage zu stellen. Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua sagte ein Hongkonger Regierungssprecher:

Unsere fiskalische Leistung und unsere außenwirtschaftlichen Positionen gehören seit langem zu den führenden Volkswirtschaften und dienen Hongkong als starker Puffer, um die Erschütterung zu überstehen.

Im vergangenen Jahr stellte Chinas selbstverwaltetes Territorium fest, dass das monatelange Chaos über zwei aufeinander folgende Quartale eine Rezession zur Folge hatte. Die örtliche Regierung erwartet, dass sich die Situation im vierten Quartal des letzten Jahres verschlechtert hat. Finanzsekretär Paul Chan Mo-po warnte davor, dass "ein negatives Wachstum unvermeidlich ist".

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