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Huawei dominiert globales 5G-Rennen und verbucht starken Anstieg von Auftragseingängen

Huawei dominiert globales 5G-Rennen und verbucht starken Anstieg von Auftragseingängen
Trotz der Bestrebungen Washingtons, die Geschäfte von Huawei einzuschränken, dominiert der chinesische Telekommunikationsriese weiter das globale 5G-Rennen. Allen Schwierigkeiten zum Trotz verbucht das Unternehmen einen starken Zuwachs an weltweiten 5G-Aufträgen.

Der chinesische Telekommunikationsriese Huawei hat nach Angaben von Ding Yun, einem leitenden Angestellten des Unternehmens, fünfzig 5G-Verträge außerhalb des heimischen Marktes abgeschlossen.

Das ist ein fast 50-prozentiger Zugewinn zu der Anzahl der im Februar gemeldeten Verträge, so die Führungskraft am Dienstag bei der Eröffnung von MWC19 Shanghai, der größten jährlichen Branchenveranstaltung im asiatischen Raum. Die Zeitung Global Times zitiert Ding:

Reparatur eines Huawei-Mobiltelefons in Lusignac, Frankreich, 20. Juni 2019

Huawei geht es gut, wir müssen die Kontinuität unseres Geschäfts sicherstellen, nicht indem wir uns auf Lagerbestände verlassen, sondern indem wir in unsere Kerntechnologien investieren, die vom Chipsatz über Module bis hin zum Betriebssystem reichen.

Derzeit werden zwei Drittel der weltweit bestehenden 5G-Netze mit Huawei-Technologien betrieben.

Er wies außerdem darauf hin, dass das Unternehmen dabei geholfen hat, das 5G-Commercial-Netzwerk in Saudi-Arabien zu starten.

Das in Shenzhen ansässige Unternehmen wird von den Vereinigten Staaten beschuldigt, für die chinesische Regierung spioniert zu haben. Huawei wurde untersagt, Geschäfte mit US-amerikanischen Unternehmen zu tätigen, die es mit Teilen und Technologien belieferte.

Am Wochenende hat US-Präsident Donald Trump den Bann gegen Huawei überraschend vorerst ausgesetzt. "Wir hatten ein fantastisches Treffen", sagte Trump am Sonntag zu seiner Begegnung mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping am Vortag am Rande des Gipfels der großen Industrieländer (G20) in Osaka in Japan. "Wir verstehen uns", so Trump. Außerdem sicherte der US-Präsident zu, die angedrohte Ausweitung der Strafzölle gegen China vorläufig auszusetzen, was eine Vorbedingung Pekings war. Die bestehenden Sonderzölle auf Importe aus China im Wert von 250 Milliarden US-Dollar sollen aber zunächst aufrechterhalten bleiben.

Seit dem letzten Jahr drängt die Trump-Regierung ihre Verbündeten dazu, Huawei von 5G-Rollouts auszuschließen. Länder wie Australien und Japan haben Huawei bereits ausgeschlossen, während andere, darunter Indien, noch darüber entscheiden, ob sie ihre 5G-Rollouts dem chinesischen Unternehmen zugänglich machen werden. Großbritannien und Spanien haben bereits 5G-Commercial-Netzwerke eingeführt, die von Huawei-Basisstationen unterstützt werden.

Im vergangenen Jahr führte Huawei, der weltweit führende Anbieter von Telekommunikationslösungen, den weltweit ersten 5G-Anruf durch und präsentierte das erste 5G-Endgerät.

Mehr zum Thema - Wegen US-Sanktionen: Huawei rechnet mit 30 Milliarden US-Dollar Verlust in nächsten zwei Jahren

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