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Moskau diskutiert Freihandelszone mit Kairo - Handel mit Ägypten steigt um 62 Prozent

Moskau diskutiert Freihandelszone mit Kairo - Handel mit Ägypten steigt um 62 Prozent
Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und Ägypten entwickeln sich nach Angaben von Präsident Wladimir Putin recht erfolgreich. Am Mittwoch traf er sich in Sotschi mit dem Präsidenten von Ägypten und diskutierte die Einrichtung einer Freihandelszone.

Der russische Präsident stellte ein starkes Wachstum des Handelsumsatzes zwischen Russland und Ägypten von 62 Prozent fest und fügte hinzu:

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres stieg das Handelsvolumen um 28 Prozent.

Putin führte dies auf die Diversifizierung der bilateralen Beziehungen zurück, zu denen "Landwirtschaft, Industrie, Ausrüstung und Fahrzeuge" gehören. Er erwähnte außerdem "einen Großauftrag über eine Milliarde Euro zur Lieferung von Personenkraftwagen nach Ägypten".

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Der russische Präsident erklärte, dass Moskau die Idee der Schaffung einer Freihandelszone zwischen Ägypten und der Eurasischen Wirtschaftsunion (EEU) unterstütze, die "zusätzliche Möglichkeiten für den Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und des Handelsumsatzes eröffnen würde".

Zusammen mit seinem ägyptischen Amtskollegen Abdel Fatah el-Sisi diskutierte er außerdem den Bau der russischen Industriezone im Gebiet des Suezkanals. Laut Putin sollen Investitionen im Wert von rund sieben Milliarden US-Dollar in die Zone gelockt werden.

Der Beschluss zum Bau einer russischen Industriezone in Ägypten wurde 2014 gefasst. Der Industriepark soll eine freundlichere Steuerregelung für ansässige russische Unternehmen ermöglichen. Es wird erwartet, dass dadurch Zehntausende von Arbeitsplätzen geschaffen werden. Außerdem rechnen die beteiligten Unternehmen damit, dass der Umsatz mehr als elf Milliarden US-Dollar erreichen wird. Der Steuersatz für die Unternehmen in Form der Projekt- und Einkommenssteuer wurde auf zehn Prozent festgelegt. Die Umsatzsteuer wird ganz aufgehoben.

Vor vier Jahren kündigte Kairo die Modernisierung des Suezkanals an, der eine der wichtigsten Transferpunkte für die Transportrouten der Welt darstellt. Der neue Suezkanal wird ein breites Spektrum an Dienstleistungen sowie mehrere Industrieparks umfassen, darunter russische, chinesische und italienische Bereiche.

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