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Ron Paul über US-Börse: "Größte Blase in der Geschichte der Menschheit"

Ron Paul über US-Börse: "Größte Blase in der Geschichte der Menschheit"
(Symbolbild)
Der jüngste Anstieg der Renditen für Staatsanleihen zeigt, dass die USA sich in immer schnellerem Tempo in Richtung einer möglichen Rezession und eines Markteinbruchs bewegen, so der ehemalige republikanische US-Kongressabgeordnete Ron Paul.

Der ehemalige US-Kongressabgeordnete der Republikanischen Partei Ron Paul hat dem TV-Sender CNBC ein Interview gegeben. In Bezug auf eine mögliche Rezession der US-Wirtschaft sagte der pensionierte Politiker:

Wir kommen der Sache sehr nahe. Ich wäre überrascht, wenn nicht alle irgendwann im nächsten Jahr mit dem einverstanden wären, was ich sage.

Pauls Bemerkungen erfolgten, nachdem die zehnjährigen Benchmark-Renditen einen Sieben-Jahre-Höchststand erreichten und damit die Befürchtungen über eine steigende Inflation verschärften.

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"Es kann ziemlich gut validiert werden, indem man sich die monetäre Geschichte ansieht. Wenn man die Währung aufbläst, die Zinssätze verzerrt und über seine Verhältnisse lebt sowie zu viel ausgibt, muss es eine Anpassung geben", erklärte der ehemalige Politiker und fügte hinzu:

Wir haben die größte Blase in der Geschichte der Menschheit.

Es ist nicht das erste Mal, dass Paul derartige Warnungen ausspricht. Er warnt die Anleger seit Jahren davor, dass die Blase, wenn sie schließlich platzt, den Aktienmarkt in zwei oder mehr Teile schneiden könnte. Er sagte zwar die Februar-Korrektur voraus, doch nicht in Bezug auf Größe und Umfang.

Der ehemalige Abgeordnete des US-Kongresses räumte ein, dass seine früheren Prognosen über einen Abschwung nicht eingetreten sind, wies aber darauf hin, dass es, basierend auf der Lockerung der US-Geldpolitik seit der Finanzkrise 2008, nur eine Frage der Zeit sei.

"Ich weiß, dass es passieren wird", so Paul und weiter: "Es wird kommen, und die Blase ist größer als je zuvor."

Eine Reihe anderer Politiker äußerte sich ebenfalls besorgt über die sich weiter aufblähenden Defizite. Unter ihnen war auch der derzeitige Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Paul Ryan, der mit seiner Warnung schon im Jahr 2012 vor der Verschuldung des Landes warnte.

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