Пока́! - Russland und Weißrussland verzichten im Handel auf US-Dollar

Пока́! - Russland und Weißrussland verzichten im Handel auf US-Dollar
Der Premierminister Weißrusslands Andrej Kabjakou hat im Handel zwischen Russland und Weißrussland eine völlige Abkehr vom US-Dollar hin zu den nationalen Währungen gefordert. Schon jetzt wird der Handel zwischen beiden Ländern weitgehend in Rubel abgewickelt.

Es wäre großartig, wenn der gesamte Handelsumsatz sowie die Preisbildung in nationalen Währungen festgelegt würden",

sagte Kabjakou während der Sitzung des Ministerrats des Unionsstaates Russland und Weißrussland.

Kabjakou betonte zudem, dass die Steigerung des Handelsumsatzes auf 40 Milliarden US-Dollar als strategische Aufgabe für die Nachbarstaaten festgelegt werden sollte.

Über eine positive Entwicklung des Binnenhandels können sich die Wirtschaftsminister der EAWU-Länder freuen. Die zunehmende Dynamik schlägt sich auch auf die Wachstumszahlen in den Mitgliedsstaaten selbst durch.

Positive Trends zur Wiederherstellung des Wirtschaftswachstums in unseren Ländern wurden 2017 gesichert und spiegeln sich in den Ergebnissen des bilateralen Handels wider. Im Jahr 2017 stieg der Handel zwischen Weißrussland und Russland um 23,5 Prozent auf 32,4 Milliarden US-Dollar", sagte er.

Der russische Premierminister Dmitri Medwedew stellte fest, dass ein erheblicher Teil der gegenseitigen Abrechnungen zwischen den Ländern derzeit in der russischen Landeswährung durchgeführt wird.

Im vergangenen Jahr schlossen die Parteien rund 83 Prozent der gegenseitigen Handelsgeschäfte in Rubel ab", sagte Medwedew. "Das spiegelt das volle Vertrauen in die russische Landeswährung wider und, was am wichtigsten ist, es reduziert die Abhängigkeit von externen Faktoren."

Russlands Premier betonte die Notwendigkeit, Hindernisse für den gegenseitigen Zugang zu Waren und Dienstleistungen zu beseitigen und den Anteil von Hochtechnologieprodukten und exportorientierten Waren zu erhöhen. Medwedew fügte außerdem hinzu, dass beide Länder die Frage der gemeinsamen Verkehrsinfrastruktur diskutieren wollten.

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