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Morgan Stanley: Yuan wird nach US-Dollar und Euro zur drittgrößten Reservewährung der Welt

Morgan Stanley: Yuan wird nach US-Dollar und Euro zur drittgrößten Reservewährung der Welt
Da Peking international auf eine stärkere Verwendung des Yuan drängt, könnte die chinesische Währung laut einer Prognose der US-Bank Morgan Stanley in zehn Jahren zur drittgrößten Reservewährung der Welt aufsteigen und den japanischen Yen und das britische Pfund übertreffen.

Der Anteil des Yuan an den weltweiten Währungsreserven könnte sich von seinem derzeitigen Niveau von zwei Prozent mehr als verdoppeln und den Anteil des japanischen Yen und des britischen Pfunds übertreffen. Darauf wiesen die Analysten des US-amerikanischen Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmens in einem am Freitag veröffentlichten Bericht, der von CNBC zitiert wird.

Ihren Schätzungen zufolge könnte die chinesische Währung, offiziell als Renminbi oder RMB bekannt, bis 2030 einen Anteil von fünf bis zehn Prozent der weltweiten Währungsreserven erreichen. James Lord, internationaler Stratege von Morgan Stanley, erklärte:

Symbolbild

[Dieses Ziel] ist nicht unrealistisch angesichts der Öffnung der Finanzmärkte in China, der wachsenden grenzüberschreitenden Kapitalmarktintegration, die wir bei Aktien und festverzinslichen Wertpapieren beobachten können, und des zunehmenden Anteils der grenzüberschreitenden Transaktionen Chinas, die in RMB denominiert sind.

All dies deutet darauf hin, dass die globalen Zentralbanken mehr RMB als Teil ihrer Reserven halten sollten.

Die Bank änderte ihre positiven Prognosen für den Yuan trotz der Auswirkungen der Corona-Krise auf die chinesische Wirtschaft wie auch auf den Rest der Welt nicht. Das jüngste Vorhersagen bestätigt eine frühere Prognose, die die Bank zu Beginn des vergangenen Jahres aufstellte. Immer mehr Zentralbanken weltweit haben nach und nach den Yuan-Anteil in ihren Währungsreserven erweitert. Laut Morgan Stanley fügten mindestens zehn Zentralbanken im vergangenen Jahr die chinesische Währung zu ihren Devisenreserven hinzu, wobei die Gesamtzahl derartiger Inhaber 70 erreichte.

Daten des Internationalen Währungsfonds (IWF) zeigen, dass sich der Anteil des Renminbis an den globalen Reserven verdoppelte, seitdem er im Oktober 2016 in den Währungskorb der wichtigsten Reservewährungen des IWF aufgenommen wurde. Damals belief sich der Anteil des Yuan an den weltweiten Devisenbeständen auf ein Prozent, heute liegt er bei 2,02 Prozent. Seine Hauptrivalen – der Yen und das britische Pfund – stellen einen Anteil von 5,7 Prozent beziehungsweise 4,43 Prozent dar. Der US-Dollar macht einen Anteil von fast 62 Prozent und der Euro einen Anteil über 20 Prozent aus.

Während einige Analysten feststellten, dass der Yuan den US-Dollar nicht so bald von seiner Führungsposition verdrängen wird, wiesen andere Prognosen darauf hin, dass der US-Dollar auf den globalen Märkten immer weiter an Einfluss verliert. Anfang des Jahres warnten die Strategen von Goldman Sachs, dass es "echte Sorgen um die Langlebigkeit des US-Dollars als Reservewährung" gebe.

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