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Canberra fordert Corona-Untersuchung – Peking stellt Rindfleischimporte aus Australien ein

Canberra fordert Corona-Untersuchung – Peking stellt Rindfleischimporte aus Australien ein
Symbolbild: Rindfleisch in einem Walmart-Supermarkt in Peking.
China stellt die Einfuhr von Rindfleisch aus mehreren australischen Betrieben mit sofortiger Wirkung ein. Dies könnte eine Reaktion Pekings auf die Forderung von Premierminister Scott Morrison nach einer unabhängigen Untersuchung des Coronavirus-Ausbruchs sein.

Politische Spannungen zwischen Australien und China haben seit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie stark zugenommen. Hintergrund sind die Anschuldigungen unter anderem aus den USA und Australien, wonach China für den Ausbruch des Coronavirus verantwortlich sei.

Canberra wird diese Woche auf einer Versammlung der Weltgesundheitsorganisation auf eine globale unabhängige Untersuchung der Ursprünge des Coronavirus drängen. Einen Zusammenhang zwischen dieser Forderung und dem Importstopp will die australische Politik derzeit allerdings noch nicht erkennen. Dies, obwohl der chinesische Botschafter in Australien Cheng Jingye vergangenen Monat davor warnte, dass chinesische Verbraucher australische Produkte wie Rindfleisch und Wein aus Gründen des Patriotismus boykottieren könnten. Australische Politiker und Vertreter der Industrie wollen dennoch nur "technische Gründe" ausgemacht haben.

Symbolbild: Mitarbeiter eines Diagnoselabors in Wuhan. (13. Februar 2020)

Der australische Handelsminister Simon Birmingham sowie Landwirtschaftsminister David Littleproud sagten am Dienstag, die Regierung sei am späten Montag darüber informiert worden, dass vier australische Fleischbetriebe vonseiten chinesischer Behörden wegen Kennzeichnungs- und Bescheinigungsanforderungen suspendiert worden seien. Die beiden Minister sagten in einer gemeinsamen Erklärung:

Wir sind besorgt, dass die Suspendierungen anscheinend auf hochtechnischen Problemen beruhen, die in einigen Fällen mehr als ein Jahr zurückliegen. Wir werden mit der Industrie und den Behörden in Australien und China zusammenarbeiten, um eine Lösung zu finden, mit der diese Unternehmen ihren normalen Betrieb so schnell wie möglich wieder aufnehmen können.

Auch Patrick Hutchinson, Vorstandsvorsitzender des Australian Meat Industry Council, sagte:

Dies ist ein technisches Problem, und wir hatten bereits technische Probleme. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass diese Unternehmen gerade erst suspendiert wurden und die Suspendierung jederzeit aufgehoben werden kann.

Der australische Rindfleischhandel hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen, was hauptsächlich auf die Nachfrage aus China zurückzuführen ist. Bereits im Jahr 2017 verhängte China ein Schnellverbot gegen sechs australische Fleischexporteure unter Berufung auf Bedenken hinsichtlich der Kennzeichnung. Die Verbote waren drei Monate lang in Kraft.

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