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Trauer und Wut in Russland nach Mord an neunjährigem Mädchen

Trauer und Wut in Russland nach Mord an neunjährigem Mädchen
Stadteinwohner von Saransk legen in der Nähe der Garage Blumen und Plüschtiere nieder
In der russischen Stadt Saratow ist am 10. Oktober der leblose Körper eines Mädchens aufgefunden worden, das zwei Tage lang als vermisst galt. Ein 35-jähriger Mann hat am Freitag gestanden, die neunjährige Lisa getötet zu haben.

Die neunjährige Lisa Kisseljowa ging am 9. Oktober zur Schule und kehrte nicht mehr nach Hause zurück. Zahlreiche Freiwillige und Einwohner von Saratow suchten nach dem Mädchen. Die Polizei fand ihre Leiche am darauffolgenden Tag in der Nähe eines Garagenviertels und nahm einen 35 Jahre alten Verdächtigen fest. Wie lokale Medien berichten, sei der Mann mehrfach vorbestraft gewesen, unter anderem wegen Vergewaltigung und Diebstahl, wofür er eine langjährige Gefängnisstrafe absaß. 

In der Nacht auf den 11. Oktober gingen mehrere Stadtbewohner auf die Straße. Sie versammelten sich in der Nähe der Garagen – dort,  wo das Mädchen vermutlich getötet wurde. Die Menschenmenge umringte einen Polizeiwagen, in dem sie den Täter vermuteten. Die Menschen skandierten "öffnet das Auto" und versuchten, den Wagen umzuwerfen. Schließlich kletterte ein Mann durch den Kofferraum in das Fahrzeug und erklärte, dieses sei leer.

Anschließend zog die Menge weiter – zu einer Polizeistelle, in die der Täter verbracht worden sei. Die Menschen blockierten eine Straße und forderten die Staatsanwaltschaft auf, alle Fakten zu den Ermittlungen offenzulegen.

Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, gestand der Verdächtige Michail Tuwatin am Freitag seine Tat. Er soll vor einigen Monaten eine alte Garage bemerkt, das Garagenschloss ausgetauscht und seitdem darin gewohnt haben. Als Lisa am 9. Oktober an der Garage vorbeiging, soll sie Leonow gefragt haben, ob die Garage ihm gehöre. Aus Angst, die Garage könnte ihm weggenommen werden, soll er das Kind getötet haben.

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