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Brutales Tötungsdelikt in Russland: Lokalpolitikerin tötet zwölfjährigen Sohn und betoniert ihn ein

Brutales Tötungsdelikt in Russland: Lokalpolitikerin tötet zwölfjährigen Sohn und betoniert ihn ein
Symbolbild
Eine Politikerin gaukelte mehrere Monate lang vor, als Mutter verzweifelt nach ihrem verschwundenen Sohn zu suchen. Neben der Polizei halfen ihr auch Freiwillige dabei. Mittlerweile steht jedoch fest, dass sie ihr Kind eigenhändig umbrachte und die Leiche einbetonierte.

Die schockierende Geschichte ereignete sich in der südrussischen Stadt Astrachan. Eine 56-jährige Lokalpolitikerin tötete ihren zwölfjährigen Sohn Alexander mit einer Hantel und betonierte anschließend seine Leiche im Keller ein. Mehrere Monate lang spielte sie vor, nicht zu wissen, wo der Junge ist.

Die Nachricht, dass der Sohn der Lokalpolitikerin Galina Morosowa verschwunden ist, verbreitete sich im März in der ganzen Stadt. Von Zeit zu Zeit tauchten im Internet Gerüchte auf, wonach der Junge in verschiedenen Stadtteilen gesehen worden sei. Einige sagten, sie hätten das Kind in der Nähe eines Einkaufszentrums gesehen, in dem es bettelte. Es gab auch Berichte, wonach der Junge absichtlich weggelaufen sei und nun als Landstreicher umherzieht. In den sozialen Netzwerken meldeten sich Freiwillige, um bei der Suche nach dem Jungen zu helfen. Die Polizei bildete mehrere Suchtrupps, überall in Astrachan hingen die Vermisstenanzeige aus. Was mit dem Zwölfjährigen tatsächlich passierte, erfuhr die Öffentlichkeit erst in der vergangenen Woche. Und das klang schier unglaublich.

Die Tragödie ereignete sich bereits am 4. März. Das Kind kam erst in den frühen Morgenstunden nach Hause. Dabei sei es zwischen ihm und seiner Mutter zu einer Auseinandsetzung gekommen. Die Frau habe die Beherrschung verloren und ihren Sohn mit einer Hantel erschlagen. Das Kind starb noch an Ort und Stelle. Die Frau brachte daraufhin die Leiche zum Haus ihres ältesten Sohnes und bedeckte sie dort im Keller unter einer Schicht Zementmörtel. Zwei Tage später wandte sie sich an die Polizei und teilte ihr mit, dass ihr Sohn verschwunden sei.

Seitdem gab sich Morosowa als verzweifelte Mutter. Mehrere Monate lang versicherte die Frau den Sicherheitskräften und Freiwilligen, dass sie keine Ahnung habe, wo ihr Sohn Alexander sei. Auch in den sozialen Medien schrieb sie rührende Beiträge:

Das Verschwinden eines Kindes ist eine große Tragödie für die Familie. Endlose Tage des Wartens und der Hoffnung quälen meine Seele und nehmen mir das Leben. Herzinfarkt, Arrhythmie, Schlaflosigkeit, Neurose. Ich bin fast am Ende.

Haarsträubend: Ihre private "Tragödie" nutzte Morosowa auch für politische Zwecke und warb in denselben Beiträgen für eine sozialistische Partei, der sie sich zuvor angeschlossen hatte.

Vergangenen Sonntag fanden die Ermittler die Mordwaffe sowie das Smartphone des getöteten Jungen in einem Fluss. Die Frau wurde mittlerweile festgenommen.

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