icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

RT Deutsch-Service für die Leser: Wie Push-Benachrichtigungen abonniert und de-abonniert werden

Push-Benachrichtigungen, kurze Hinweise etwa von Internetseiten, sind schnell abonniert. Doch selbst Berichte von Lieblingsseiten können nerven, wenn es zu viele werden. Wie wird man Push-Abos los? Hier wird es Schritt für Schritt erklärt.

Push-Benachrichtigungen sind kleine Nachrichten auf dem PC oder dem Mobilgerät, die so gut wie immer einen Link zum Aufrufen einer Internet-Seite oder aber eines Programms enthalten. "To push" heißt im Englischen "drücken" – das heißt, man muss dauerhaft nichts dafür tun, um die gleichnamigen Nachrichten angezeigt zu bekommen: Hat man beim (meist ersten) Besuch einer Internetseite der Zusendung von Push-Benachrichtigungen einmal zugestimmt, so werden sie einem automatisch "aufgedrückt".

Auf Nachrichtenseiten wie RT Deutsch sind es Benachrichtigungen über neu erschienene Artikel und Videos. Auf dem heimischen Computer tauchen die Nachrichten in Form kleiner Kästchen über allen offenen Anwendungsfenstern auf, geben dem Nutzer etwas Zeit zum Reagieren (zum Überfliegen von Text und Bild sowie gegebenenfalls zum Anklicken des Links) und verschwinden dann wieder. Auf dem Mobilgerät hingegen landen die kleinen Benachrichtigungen meist sofort im speziellen Push-Bereich, wo auch ungelesene Nachrichten aus Textmessengern wie WhatsApp angezeigt werden. Der Empfang wird je nach Einstellungen meist mit Geräuschen und/oder Vibrationsalarm angezeigt.

Zwar tauchen, anders als bei Pop-up-Fenstern, die Push-Benachrichtigungen nur dann auf, wenn man die entsprechende Software installiert oder, wie im hier betrachteten Fall, eben bei einer Internet-Seite Benachrichtigungen einmal zugelassen hat. Außerdem sind sie keine kompletten Browser-Fenster, sondern beinhalten nur ein kleines Bild, sehr wenig Text und einen Link.

Doch obwohl sie deutlich weniger aufdringlich sind als etwa Pop-ups, können Push-Benachrichtigungen je nach Häufigkeit und persönlicher Präferenz lästig werden. Selbst wenn man sie auf dem eigenen Gerät eigenhändig und bewusst zugelassen hat, kann passieren, dass man sie nicht mehr haben möchte. Auch dann, wenn sie von einer absoluten Lieblingsinternetseite wie RT Deutsch kommen, deren Push-Benachrichtigungen man seinerzeit gern abonnierte.  :-)

In einem solchen Fall kann man die Push-Benachrichtigungen aber auch mit wenigen Clicks wieder deaktivieren.
Gehen wir diese Schritte für die beiden beliebtesten Browser Google Chrome und Mozilla Firefox durch, jeweils für Android-Geräte und für den heimischen PC. Zusätzlich gibt es eine Anleitung für den auf den meisten Windows-Rechnern vorinstallierten Internet-Browser Microsoft Edge.

Schnellhilfe unter Android: Abschalten von Push-Benachrichtigungen einzelner Seiten

Auf Geräten mit aktuellen Android-Versionen bieten die meisten gängigen Browser eine sehr einfache Möglichkeit zum Abschalten des Push-Nachrichtenversandes einzelner Internetseiten. Dafür muss man im Browser zunächst die jeweilige Seite öffnen. Normalerweise ist das Menü der gerade offenen Website über das Hängeschloss-Icon links in der Adressleiste des Browsers zugänglich. Vielen ist bereits mit diesem kleinen Hinweis geholfen. Wem dieser nicht reicht, der lese weiter.


Push-Benachrichtigungen bei Google Chrome verwalten

Auf Android-Geräten tippt man im Fenster des Chrome-Browsers zunächst auf die drei Punkte oben rechts, um ins Menü zu gelangen. Dort auf "Einstellungen" tippen, dann auf "Grundeinstellungen" und anschließend auf "Benachrichtigungen".

Hier hat man zwei Möglichkeiten: Man kann erstens grundsätzlich alle Internetseiten bei Chrome zum Schweigen bringen. Hierfür legt man den Schalter "Benachrichtigungen anzeigen" um – auf "aus".

Will man zweitens nur bestimmte Seiten stilllegen, so geht auch das. Man muss dafür zum Abschnitt "Websites" scrollen und in diesem die Internetseiten, deren Abonnements für Push-Benachrichtigungen man wieder abbestellen möchte, finden. Den Haken im Kästchen neben der Seite oder im Untermenü der jeweiligen Seite entfernen beziehungsweise den Schalter umlegen. Voila: die Internetseite bleibt künftig still. Bis Sie es sich anders überlegen. In diesem Falle müssen Sie im selben Menü nur wieder das Häkchen neben der jeweiligen Seite setzen. Dort kann man die gespeicherten Einstellungen der Seite zum Versand von Push-Benachrichtigungen auch komplett löschen.

Im selbigen Menü kann man übrigens auch einstellen, auf welche Weise eine Push-Benachrichtigung auf sich aufmerksam machen darf: Ob sie im Vordergrund auftauchen, sich mit Licht-, Vibrations- oder Geräuschsignalen melden darf, im Sperrbildschirm auftauchen soll oder ob ganz dezent nur die Anzahl der neuen Push-Benachrichtigungen über dem Icon von Google Chrome anzuzeigen ist. Dies ist ebenfalls sowohl für alle Seiten, die Push-Benachrichtigungen verschicken, als auch für jede Seite einzeln einstellbar.

"Man wird doch wohl noch fragen dürfen?" – "NEIN!"
In einem weiteren Einstellungsmenü von Chrome kann man ebenfalls die Internet-Seiten auswählen, die sich per Push melden dürfen. Der Weg ist dem Nutzer ebenso frei wie der oben beschriebene, aber die Einstellungsmöglichkeiten sind im Vergleich nicht besonders zahlreich.
Interessant ist dieses Menü aber wegen einer anderen Option: Hier kann man allen Internetseiten, die man unter Chrome öffnet, grundsätzlich verbieten, die Erlaubnis für Push-Benachrichtigungen zu erfragen.

Um in dieses Menü zu gelangen, geht man den oben beschriebenen Weg in die Einstellungen. Dort scrollt man aber zum Menüpunkt "Erweitert". Hier findet sich der Punkt "Website-Einstellungen". Diesen tippen Sie an. Auch hier interessiert uns der Unterpunkt "Benachrichtigungen". Der gesuchte Schalter findet sich hier ganz oben im Menü.

Auch unter Chrome OS, Linux, Mac OS X und Windows muss man die "Einstellungen" des Chrome-Browsers aufrufen. Diese findet man ebenso im Menü, das über eine Schaltfläche mit drei Punkten in der rechten oberen Ecke des Browserfensters aufrufbar ist. In den Einstellungen scrollt man nach unten und klickt auf "Erweitert". Im Abschnitt "Sicherheit und Datenschutz" geht es dann auf "Inhaltseinstellungen", wo man abwärts scrollt und "Benachrichtigungen" auswählt. Im nun offenen Menü findet sich oben ein Schalter. Seine Position entscheidet, ob ausnahmslos allen Internetseiten sogar das Anfragen um Erlaubnis für den Push-Versand verboten sein soll, oder ob sie nachfragen dürfen (dies ist die Werkseinstellung). Will man nur einigen Internetseiten die Erlaubnis entziehen, findet sich im selben Menü die Liste mit Seiten, für die bereits Einstellungen zum Push-Versand gespeichert sind. Rechts gegenüber jeden Eintrags findet sich eine Schaltfläche mit drei Punkten. Im darüber aufzurufenden Dropdownmenü kann man Push-Nachrichten für die jeweilige Seite verbieten, zulassen oder die gespeicherten Einstellungen löschen.

Push-Benachrichtigungen bei Firefox verwalten
Auch der Browser mit dem Fuchs ist zum Empfang von Push-Benachrichtigungen fähig und bietet diesbezüglich Optionen. Eine Liste mit Seitenberechtigungen bietet Firefox unter Android allerdings nicht. Dafür bietet der Browser eine sehr einfache Möglichkeit zum Abschalten des Push-Versandes einzelner jeweils offener Internetseiten. Dies geht übrigens sowohl unter Android als auch auf dem heimischen Computer.

Hierfür muss man zunächst die jeweilige Website aufrufen. In der Adresszeile links findet sich ein Hängeschloss-Icon. Dies ist eine Schaltfläche, über die ein Dropdownmenü mit den Datenschutzparametern der Seite geöffnet wird. Wählen sie den untersten Menüpunkt "Seiteneinstellungen". Nun werden alle Berechtigungen gelistet, die man der jeweiligen Internetseite erteilt oder verweigert hat. Will man daran etwas ändern – in unserem Fall an der Erlaubnis zum Versand von Benachrichtigungen – so muss man die jeweilige Erlaubnis bzw. das Verbot löschen. Anschließend wartet man auf eine erneute Anfrage und beantwortet sie so, wie einem eben der Sinn gerade steht. Hierzu muss Internetseiten weiterhin die Erlaubnis gegeben sein, den Push-Nachrichtenversand erfragen zu dürfen. Ist er nicht gegeben, bleibt die Seite still.

Um bei Firefox unter Android alle Benachrichtigungen und Erlaubnisanfragen der Internetseiten abzuschalten, ruft man zunächst das Menü auf. Die Schaltfläche dazu findet sich in der oberen rechten Ecke des Browserfensters und ist entweder mit drei waagerechten Streifen ("Burger-Symbol") oder mit drei Punkten gekennzeichnet. Dort wählt man den Punkt "Einstellungen" und anschließend "Benachrichtigungen". Der erste Menüpunkt führt zu den Einstellungen für Benachrichtigungen. Dort scrollt man nach unten und wählt den Menüpunkt zu Benachrichtigungen von Internetseiten. Eine Liste von Internetseiten mit Berechtigungen wie bei Firefox auf dem Heimcomputer findet man hier leider nicht. Dafür finden sich Einstellungen für die Weise, auf die Benachrichtigungen auf sich aufmerksam machen dürfen – und eben auch die Option, alle Push-Nachrichten von Internetseiten auszuschalten. Gleichzeitig schaltet dies aber auch Erlaubnisanfragen aus. Dies ist vielleicht für den einen oder anderen bedenkenswert.

Auf dem heimischen Rechner steuert man ebenfalls über die Schaltfläche mit den drei Punkten beziehungsweise dem dreigestreiften "Burger-Symbol" das Menü an und wählt "Einstellungen". Anschließend wählt man den Menüpunkt beziehungsweise scrollt man zum Abschnitt "Datenschutz und Sicherheit". Dort geht es über "Einstellungen", dann "Benachrichtigungen" weiter. Die Schaltfläche "Einstellungen" öffnet die komplette Liste mit Internetseiten, zu denen bei Firefox Einstellungen gespeichert wurden. Hier kann man einzelnen Seiten den Versand von Push-Nachrichten verbieten oder wieder erlauben. Ferner lassen sich entweder für einzelne oder aber für alle Internetseiten die Einstellungen löschen.

Im selben Menü findet sich zudem die Option, alle neuen Erlaubnisanfragen zum Versand von Push-Nachrichten bei Firefox zu verbieten. Das ist praktisch, wenn man weiterhin Push-Nachrichten ausgewählter Seiten empfangen, von neuen Anfragen hingegen Ruhe haben möchte. Hat man die gewünschten Einstellungen vorgenommen, speichert man sie mittels der entsprechenden Schaltfläche ab. Fertig!


Nachrichten aus Redmond
Microsoft Edge ist auf den allermeisten Windows-Rechnern vorinstalliert. Wer diesen Browser gern oder gezwungenermaßen benutzt, hat es leicht, Berechtigungen für Push-Nachrichtenversand zu verwalten. Mit der Schaltfläche mit drei Punkten rechts oben im Browserfenster öffnet man das Menü. Dort wählt man "Einstellungen", dann den Unterpunkt "Zusatzeinstellungen" und scrollt nach unten zu "Website-Berechtigungen". Eine Liste mit bereits gespeicherten Berechtigungen aller Art für einzelne Internetseiten tut sich auf. Hier sucht man für jede Internetseite die Berechtigungen aus, die man ändern möchte, und wählt diese aus. Berechtigungen für Push-Nachrichtenversand kann man entweder mit Umlegen des Schalters widerrufen beziehungsweise erneut vergeben. Oder mittels der entsprechenden Schaltfläche die gespeicherte Einstellung komplett löschen. Einige Versionen des Browsers bieten außerdem ein Menü für Informationen der jeweils offenen Website – und zu ihren Berechtigungen. Dieses Menü ist über das Hängeschloss-Icon links in der Adressleiste zugänglich. Die weitere Vorgehensweise entspricht der bereits beschriebenen: Berechtigungen per "Umlegeschalter" entziehen beziehungsweise wiedervergeben oder alle Berechtigungen der jeweiligen Seite mit einem Click löschen.

Wir hoffen, dass diese Anleitung für unsere Leser hilfreich ist. Wer einen anderen Browser nutzt und bei diesem die Einstellungen für Push-Benachrichtigungen partout nicht finden kann, ist eingeladen, sich mit seinem Anliegen im Kommentarbereich zu melden. Dieser Artikel wird dann zeitnah mit Informationen über den jeweiligen Browser erweitert.

Folge uns aufRT
RT
Kriegstrauma loslassen lernen

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen