„Krieg muss verkauft werden“ – Aktham Suliman im Interview

„Krieg muss verkauft werden“ – Aktham Suliman im Interview
Der deutsch-syrische Journalist Aktham Suliman spricht mit RT-Deutsch-Redakteur Ali Özkök über sein neues Buch „Krieg und Chaos in Nahost: Eine arabische Sicht“. Ein Parforceritt über die Entwicklungen der letzten 25 Jahre im Nahen Osten.

Es handelt sich um ein sehr persönliches Buch. Suliman zieht eine verbindende Linie vom sogenannten Islamischen Staat, über den Arabischen Frühling, den zweiten Irak-Krieg sowie den Angriffen vom 11. September, bis hin zum dritten Golfkrieg. Suliman macht Parallelen zwischen den verschiedenen Ereignissen aus und nimmt dabei seine Leser mit auf eine spannende analytische, journalistische und biografische Reise.

Mit viel Sachverstand, Gefühl und Ironie richtet der ehemalige Deutschland-Korrespondent bei Al Jazeera einen speziellen, arabischen Blick auf die krisenhaften Entwicklungen der letzten 25 Jahre zwischen der westlichen und der arabisch-islamischen Welt.

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Im Gespräch mit Ali Özkök diskutiert Suliman die verschiedenen Themenkomplexe und erläutert dabei auch, dass eine unreflektierte Medienschelte zu kurz gegriffen sei. Medien, so der Nahost-Experte, seien demnach nicht nur Täter, sondern auch Opfer, da sie speziellen Gesetzmäßigkeiten unterliegen.