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Infektion mit chinesischem Coronavirus erreicht die Vereinigten Staaten

Infektion mit chinesischem Coronavirus erreicht die Vereinigten Staaten
Symbolbild
In den Vereinigten Staaten ist ein erster Fall der Erkrankung am chinesischen Coronavirus gemeldet worden. Die betroffene Person war kürzlich nach Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei gereist. In China sind bisher sechs Menschen an der Viruserkrankung gestorben.

Die für Krankheitsvorsorge und -kontrolle zuständigen US-Behörden bestätigten am Dienstag die Registrierung des ersten Falls einer Infektion mit dem Coronavirus auf dem Boden der Vereinigten Staaten. Das Virus hat sich in China und weiteren asiatischen Staaten ausgebreitet, wo es seit Dezember des vergangenen Jahres sechs Todesfälle durch Lungenentzündung verursacht und 300 Menschen infiziert hat, berichteten lokale Medien.

18. Januar 2020: Mediziner tragen einen Patienten in ein Krankenhaus, wo Menschen behandelt werden, die mit dem mysteriösen Virus infiziert sind

Die mit dem Virus infizierte Person war aus der chinesischen Stadt Wuhan in der Provinz Hubei in die USA gekommen. Bei ihr wurde in der vergangenen Woche in Seattle im Bundesstaat Washington eine Lungenentzündung diagnostiziert. Der Mann habe bei der Rückreise noch keinerlei Symptome bemerkt, hieß es. Er sei in gutem Zustand im Krankenhaus. Es bestehe nur ein sehr geringes Risiko, dass er weitere Menschen anstecken könnte.

Der Ausbruch der Viruserkrankung steht mit einem Markt in Wuhan in Zusammenhang, da es sich bei vielen Patienten um regelmäßige Verkäufer oder Kunden dieser Einrichtung handelt. In der Stadt Wuhan wurden bisher 258 Infektionsfälle gemeldet. Insgesamt befinden sich 227 Personen im Krankenhaus, 51 davon in einem ernsten und zwölf in einem kritischem Zustand.

Örtlichen Medienberichten zufolge gab es am 20. Januar 291 Infizierte in China. Die Mehrheit der Fälle konzentriert sich auf die Provinz Hubei. Doch auch Peking und Schanghai sind von Erkrankungen mit dem Virus betroffen. Ebenso wurden Fälle bei Reisenden aus dem chinesischen Gebiet nach Japan, Thailand und Südkorea registriert.

Die dem neuen Coronavirus zugeschriebene Lungenentzündung ist nicht durch besondere Symptome gekennzeichnet. Die Patienten haben Fieber, einige leiden unter Atembeschwerden, und ihre Röntgenbilder zeigen Veränderungen in der Lunge.

Wie bei anderen durch Viren verursachten Krankheiten gibt es kein spezifisches Medikament, das den Erreger selbst unschädlich macht. Medikamente, die ein Virus bekämpfen, unterdrücken seine Vermehrung und verhindern, dass es sich in gesunden Zellen repliziert, aber sie beseitigen es nicht aus dem Körper. Es ist daher das menschliche Immunsystem selbst, das den Mikroorganismus bekämpfen muss. Die bestehenden Behandlungen helfen nur, die Symptome zu lindern.

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Chinesische Ärzte und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gaben zunächst an, dass das Virus höchstwahrscheinlich durch den Kontakt mit Tieren übertragen wird. Am Montag stellten sie jedoch fest, dass es auch bei engem Kontakt zwischen Menschen übertragen werden könnte.

Die WHO wird am Mittwoch zusammenkommen, um angesichts des Krankheitsausbruchs über die Ausrufung eines internationalen Gesundheitsnotstandes zu entscheiden.

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